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Unwetter NRW: Mittlerweile 4 Feuerwehrleute bei Einsätzen gestorben – auch in Rheinbach und Nettersheim

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In Erftstadt-Blessem (NRW) sind Häuser massiv unterspült worden und einige eingestürzt.
Die schweren Unwetter richteten in NRW katastrophale Schäden an und kosteten über 40 Menschen das Leben. © Christoph Hardt / FutureImage / Imago

Inzwischen ist die Zahl der bei den Flut-Einsätzen in NRW gestorbenen Feuerwehrleuten auf vier gestiegen. Auch in Nettersheim und Rheinbach kamen Einsatzkräfte ums Leben.

Wuppertal – Bei den Hochwassereinsätzen in Nordrhein-Westfalen haben mindestens vier Feuerwehrleute ihr Leben verloren. Das teilte der Verband der Feuerwehren (VdF) am Samstag mit. Neben den beiden in Altena und Werdohl gestorbenen Männern seien zwei weitere Todesfälle gemeldet worden.

Hochwasser in NRW: Zwei tote Feuerwehrleute in Nettersheim und Rheinbach

In Nettersheim (Kreis Euskirchen) sei ein Feuerwehrangehöriger bei einem Rettungseinsatz ums Leben gekommen. Ein weiterer Feuerwehrangehöriger der Feuerwehr Rheinbach (Rhein-Sieg-Kreis) sei im Einsatz leblos aufgefunden worden und später im Krankenhaus gestorben.

„Die Betroffenheit in den Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus ist riesig. Wir alle werden das nach Ende der Einsätze erst verarbeiten müssen“, sagte der stellvertretende VdF-Landesvorsitzende, Bernd Schneider.

In diesen Orten sind bei den Hochwassereinsätzen in Nordrhein-Westfalen Feuerwehrleute ums Leben gekommen:

Unwetter in NRW: Kampf gegen Überflutungen geht weiter

Weiterhin kämpfen die Einsatzkräfte in vielen Teilen von NRW gegen Hochwasser und Überflutungen. In Erftstadt musste am Samstag ein Seniorenheim evakuiert werden. In Wassenberg-Ophoven im Kreis Heinsberg ist ein Damm der Rur gebrochen. Auch die Steinbachtalsperre im Kreis Euskirchen und im Rhein-Sieg-Kreis bereitet den Menschen und Einsatzkräften weiterhin Sorgen. (bs/dpa)

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