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Hochwasser in NRW: Diebe schlugen fast 200 Mal zu – aber viele wurden geschnappt

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Eine Drohnen-Aufnahme zeigt das Ausmaß der Zerstörung nach dem Unwetter.
Beim schweren Unwetter im Juli in NRW wurden ganze Häuser zerstört. © David Young/dpa

Fast 200 Mal haben Diebe in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten laut einem neuen Bericht zugeschlagen. Viele konnten identifiziert werden.

Düsseldorf – Die Polizei hat nach der Flutkatastrophe in den betroffenen Regionen in Nordrhein-Westfalen 193 Eigentumsdelikte wie Diebstahl oder schweren Diebstahl registriert. 27 Mal ist es dabei beim Versuch geblieben, wie es am Dienstag in einem Bericht des Landesinnenministeriums an den Landtag hieß. Die Aufklärungsquote ist hoch: 145 Tatverdächtige wurden laut dem Bericht identifiziert.

Hochwasser: Gesamtschaden durch Diebstähle bei über 200.000 Euro

Genauere Angaben zu den Taten machte das Ministerium nicht. Es betonte aber, dass es zu keinen „Plünderungen“ im rechtlichen Sinne gekommen sei. Während der Flut hatte es vermehrt Meldungen der Polizei über Diebstähle gegeben, bei denen Sachen vom Straßenrand eingesammelt wurden, die dort zum Trocknen standen – und nicht als Sperrmüll gedacht waren.

Laut Innenministerium kam es in 24 Städten zu Eigentumsdelikten. Der vorläufige Gesamtschaden liege bei 227.000 Euro. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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