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Hochwasserlage in NRW bleibt „dynamisch und sehr angespannt“

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Wassermassen fließen eine Straßev hinunter.
In mehreren NRW-Städten wurde der Katastrophenfall ausgelöst © Marius Schwarz/Imago

Der Starkregen am Mittwochabend zeigt seine dramatischen Folgen. In mehreren Regionen gilt der Ausnahmezustand. Die Hochwassergefahr ist enorm.

Duisburg – Nach historischen Wasserständen an vielen Flüssen in Nordrhein-Westfalen bleibt die Hochwasserlage auch am Donnerstag angespannt. Zwar sinken laut Hochwasserinformationsdienst des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) an den kleineren Gewässern wie etwa der Volme die Pegelstände langsam, doch die Lage bleibe „dynamisch und sehr angespannt“.

Unwetter in NRW bringt „außerordentliches Hochwasser“ in Duisburg

Auch für die Ruhr zeichne sich ein „außerordentliches Hochwasser mit historischen Pegelständen“ ab, sagte der Leiter des Hochwasserinformationsdienstes Bernd Mehlig, am Mittwoch in Duisburg. Insbesondere die Orte entlang der Ruhr ab Hagen, wo Volme und Lenne in die Ruhr münden, seien betroffen. Auch für Düsseldorf gilt eine Hochwasserwarnung.

Unwetter in NRW: Katastrophenfall in mehreren Kreisen ausgerufen

Etliche Pegel von Gewässern vor allem im Süden und Südwesten NRWs hatten den Angaben zufolge in der Nacht historische Höchststände erreicht, waren über die Ufer getreten und hatten Innenstädte überschwemmt. Für den Rhein-Erft-Kreis wurde der Katastrophenfall ausgelöst und auch im Kreis Euskirchen gilt der Ausnahmezustand.

„Die Wasserstände auch an kleineren vielen Flüssen insbesondere in der Eifel befinden sich immer noch auf sehr hohem Niveau“, sagte Mehlig am Donnerstagnachmittag. „Die Lage ist weiter sehr unübersichtlich.“ Bei sinkenden Pegelständen beginne das Aufräumen erst, betonte Mehlig. „Es wird dann nicht mehr schlimmer, aber deswegen ist es noch lange nicht gut“, so der Experte.

Unwetter in NRW: Hochwassergefahr für Köln

Die Scheitelwelle des Rheins wird erst für Samstag erwartet. „Der Rhein bei Köln wird seinen Scheitel am Samstagvormittag voraussichtlich bei 8,50 Meter haben“, sagte Mehlig. „Das ist für den Sommer außerordentlich ungewöhnlich. Aber man muss nicht von einer ernsthaften Gefahrensituation ausgehen.“ (dpa/lnw)

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