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Bevertalsperre in Hückeswagen: Drohnenstaffel überwacht Stabilität des Damms

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Bevertalsperre nach Regenfällen
Nach massiven Regenfällen mussten etwa 1500 Menschen in Hückeswagen ihre Wohnungen verlassen. © Oliver Berg/dpa

In Hückeswagen im Oberbergischen Kreis mussten die Einsatzkräfte Menschen per Boot evakuieren. Dabei sind Helfer der DLRG verletzt worden.

Update vom 15. Juli, 15:25 Uhr: Nach Angaben des Oberbergischen Kreises liegt der Einsatzschwerpunkt derzeit in Hückeswagen. Hier seien aktuell 123 Rettungskräfte im Einsatz. Die Bevertalsperre werde kontrolliert abgelassen. „Der Damm unterhalb des Beverteiches wird auf seine Stabilität mittels einer Drohnenstaffel überwacht“, teilt der Kreis mit. (sk)

Hückeswagen: Ortschaft bei Bevertalsperre mit Boot evakuiert

Erstmeldung vom 15. Juli, 13:55 Uhr: Hückeswagen – Nach massiven Regenfällen müssen etwa 1500 Menschen in Hückeswagen im Bergischen Land ihre Wohnungen verlassen. „Bei den Evakuierungsmaßnahmen muss viel mit dem Boot gemacht werden, weil die Straßen nicht mehr befahrbar sind“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Betroffen sei vor allem der Stadtteil Kleineichen unterhalb der Bevertalsperre. Bei den Rettungsmaßnahmen seien zwei DLRG-Helfer verletzt worden.

Die Lage scheint allerdings nicht mehr ganz so angespannt wie noch in der Nacht. „Der Damm, der zu brechen drohte, ist soweit sicher“, sagte der Polizeisprecher. In dem Bereich rund um die Talsperre gebe es aber großflächige Überschwemmungen. In der Nacht waren im Oberbergischen Kreis nach Angaben des Polizeisprechers etwa 1000 Kräfte im Einsatz.

Hochwasser in NRW: Anwohner in Radevormwald sollen Wohnungen verlassen

An der Wuppertalsperre werde unterdessen das Wasser weiter abgelassen. Dort war ein unkontrollierter Überlauf befürchtet worden. Der Feuerwehr gelang es jedoch, das Wasser kontrolliert ablaufen zu lassen. Aus Sicherheitsgründen waren die Anwohner der Wupper in Radevormwald bereits seit dem späten Mittwochabend aufgefordert worden, ihre Wohnungen zu verlassen.

Der Solinger Ortsteil Unterburg wurden in der Nacht zu Donnerstag komplett evakuiert. Der Eschbach konnte das Hochwasser der Wupper nicht mehr aufnehmen. (dpa)

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