1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Schäferhündin „Loulou“ schwimmt im Rhein – dann wird sie von der Strömung mitgerissen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nina Büchs

Das Foto zeigt die Schäferhündin Loulou.
Die erschöpfte Schäferhündin „Loulou“ nach ihrer Rheindurchquerung. © Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn

Bei Bad Honnef ist eine Schäferhündin von der Strömung des Rheins erfasst worden. Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.

Bonn – Nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere ist das Baden im Rhein gefährlich. Beinahe tödlich endete der Badeausflug zuletzt für eine junge Hündin. Denn wie die Feuerwehr Bonn mitteilt, wurde am Freitagnachmittag, 15. Juli, in Bad Honnef Röhndorf (Rhein-Sieg-Kreis) eine junge Schäferhündin namens „Loulou“ beim Baden von der Strömung im Rhein abgetrieben. Schnell eilte die Feuerwehr zu Hilfe, um den jungen Hund vor dem Ertrinken zu retten.

Bonn: Feuerwehr rettet Schäferhündin „Loulou“ aus dem Rhein bei Bad Honnef

Die Feuerwehr entsandte Kräfte der Feuerwache 3 aus Bad Godesberg, zudem wurde eine auf Wasserrettung spezialisierte Feuerwehrwache an die Unglücksstelle geschickt, heißt es. Die Einsatzkräfte machten sich mit zwei Boten und einem Jetski der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) auf den Weg, um die junge Hündin aus der Strömung zu retten. Schließlich konnte der Hund auf der Bonner Rheinseite in Höhe der Fähre Königswinter aus dem Rhein gefischt werden. „Die glückliche Besitzerin machte sich sofort auf den Weg, um ihr unverletztes, aber erschöpftes Tier wieder in Empfang zu nehmen“, so die Feuerwehr. In Köln musste die Feuerwehr eine Frau aus dem Rhein retten, nachdem sie ins Wasser gesprungen war, um ihrem Tier zu helfen.

Baden im Rhein ist gefährlich: Deshalb sollte man dort nicht schwimmen gehen

Nicht nur in Bonn, auch in Köln kann das Baden im Rhein lebensgefährlich sein. „Bei gefährlichen Strömungen wirkt der Sog so stark, dass er selbst geübte Schwimmerinnen und Schwimmer bis auf den Grund zieht. Diese Strömungen sind unberechenbar und meist nicht zu erkennen“, so die Stadt Köln. Möglich sind Folgen wie Knochenbrücke, Unterkühlung, Herz-Kreislauf-Störungen – oder auch Tod durch Ertrinken. (nb) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant