Neue Station bei KVB

Strecke Köln-Bonn: Stadtbahnlinie 18 bekommt neuen Halt in Hürth

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Die Stadtbahnlinie 18 verbindet Köln und Bonn und soll einen zusätzlichen Halt in Hürth bekommen.

Die Stadtbahnlinie 18 zwischen Köln und Bonn soll eine neue Haltestelle in Hürth bekommen. Zwischen den Stadtbahnhöfen Hermühlheim und Fischenich soll diese entstehen.

Hürth – Die Stadtbahnlinie 18 zwischen Köln und Bonn soll eine neue Haltestelle in Hürth bekommen. Die Haltestelle „Kalscheuren“ soll in der Mitte zwischen den bereits vorhanden Stadtbahnhöfen Hermülheim und Fischenich entstehen. Das geht aus einem Grundsatzbeschluss vom Planungsausschusses der Stadt Hürth hervor, der sich einstimmig dafür ausgesprochen hat.

Hintergrund für die Planung des neuen Haltepunkts ist laut der Beschlussvorlage der Bebauungsplan für das Kreativquartier auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Hermülheim. Dort sollen Wohnungen entstehen. Im südlichen Teil sollen Bildungs- und Dienstleistungsgewerbe angesiedelt werden.

Bevor es soweit ist, wird es aber demnächst erst einmal Einschränkungen auf der Stadtbahnlinie 18 geben. Grund sind Arbeiten an der Mühlheimer Brücke in Köln.

KVB: Linie 18 bekommt neuen Halt in Hürth

An der neuen Haltestelle „Kalscheuren“ soll auch ein neuer Bahnübergang für Fußgänger und Radfahrer entstehen, sodass der neue Haltepunkt vom Gewerbegebiet Kalscheuren und von der neuen Radwegeverbindung parallel zur Line 18 erreichbar ist.

Nun ist die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) als Gleisnetzbetreiber am Zug und soll meine Vorplanung zu dem Vorhaben erstellen. Diese soll dem Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr Hürth und den Kölner Verkehrs-Betrieben vorgelegt werden. Dann entscheidet sich, wie es weitergeht.

Aus Sicht der Stadtverwaltung Hürth ist die neue Stadtbahnhaltestelle samt neuem Bahnübergang eine Möglichkeit zur Entlastung des Straßenverkehrs. Da mit dem neuen Halt die Attraktivität des ÖPNV gesteigert werde, könnte das eine Reduzierung des motorisierte Individualverkehrs nach sich ziehen.

Kölner Verkehrs-Betriebe: Corona sorgt für Fahrgasteinbruch

Dass mehr Menschen auf den ÖPNV einsteigen, würde auch der KVB entgegen kommen. Die hat nämlich durch das Coronajahr einen massiven Einbruch der Fahrgastzahlen zu verzeichnen. Die weniger Fahrgäste, die unterwegs sind, reichen aber aus, um für einen Aufreger zu sorgen.

So wurden Ende Januar in einer KVB-Bahn Flyer mit antisemitischem Inhalt entdeckt. Bisher konnte derjenige, der dafür zuständig ist, von der Polizei aber noch nicht ermittelt werden.

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