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Zoll durchsucht Reisebus aus den Niederlanden: Hund entdeckt Kokain in Unterhose

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Von: Marvin K. Hoffmann

Zollhund „Skadi“ mit den aufgefundenen Drogen.
Zollhund „Skadi“, hier mit den aufgefundenen Drogen, ist eine echte Spürnase. © Hauptzollamt Bielefeld

Der Bielefelder Zoll durchsucht einen Reisebus und kann sich auf die Dienste von Drogenspürhund „Skadi“ verlassen. Die Spürnase erschnüffelt nicht nur Kokain.

Hamm/Bielefeld – Den richtigen Riecher haben die Zollbeamten der Kontrolleinheit Verkehrswege Bielefeld am Donnerstag, 15. Dezember, bewiesen. Oder besser: ihr Drogenspürhund „Skadi“. In einem aus den Niederlanden kommenden Reisebus entdeckte der Super-Schnüffler nämlich ziemlich viel Rauschgift.

Zoll Bielefeld findet dank Drogenspürhund „Skadi“ eine Menge Rauschgift

Die Zollbeamten aus Bielefeld (NRW) hatten den Reisebus aus dem fließenden Verkehr der Autobahn 30 in Fahrtrichtung Hannover an der Anschlussstelle Bad Oeynhausen Nord zur Kontrolle auf einen Firmenparkplatz geleitet. Es folgte der Auftritt von „Skadi“ – und der Drogenspürhund meisterte seine Rolle mit Bravour, berichtet wa.de.

Insgesamt befanden sich nach Angaben des Bielefelder Zolls 25 Reisende in dem Reisebus. Der diensthabende Zollhundeführer sowie Spürnase „Skadi“ überprüften das komplette Gepäck – und landeten einen Volltreffer. „Schon nach kurzer Zeit hatte „Skadi“ die Fährte aufgenommen und zeigte an einem Gepäckstück sowie bei einem männlichen Reisenden an“, erklärte der Zoll.

Bielefelder Zoll findet Haschisch, Kokain und Ecstasy in Reisebus

Zwar sei der Koffer des 18-jährigen Kroaten sauber gewesen. „Bei der anschließenden körperlichen Durchsuchung entdeckten die Beamten aber in einer unter der Kleidung versteckten Bauchtasche sowie in der getragenen Unterhose insgesamt gut 100 Gramm Haschisch, 10 Gramm Kokain sowie 311 Ecstasy-Tabletten“, teilte der Bielefelder Zoll mit.

Der vermeintliche Drogenschmuggler wurde vorläufig festgenommen und befinde sich derzeit in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen führe nun „das Zollfahndungsamt Hannover im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld“.

Vor Kurzem flogen dreiste Dubal-Urlauber beim Zoll am Düsseldorfer Flughafen mit einer dreisten Lüge auf. Eine Familie wollte Schmuck, Kleidung und Uhren im Wert von 170.000 Euro einführen. Das ging aber mächtig schief.

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