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Illegale Techno Party in Brühl von der Polizei aufgelöst – auch Drogen waren im Spiel

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Zahlreiche Plastikbecker und Müll sind am Abend in einem übervollen Mülleimer am Gärtnerplatz zu sehen.
In Brühl beendet die Polizei eine illegale Techno-Party (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Im Brühler Industriegebiet beendete die Polizei eine illegale Techno-Party. Circa 30 Personen feierten trotz Corona-Schutzverordnung. Dabei wurden auch Drogen festgestellt.

Brühl – Am späten Samstagabend hat die Polizei eine illegale Techno-Party in einem Gebäude in einem Industriegebiet in Brühl-Vochem beendet. Die Einsatzkräfte wurden von einem Zeugen über eine Party mit lauter Musik und singenden Gästen informiert. Vor Ort fanden die Beamten dann circa 30 feiernde Partygäste.

Illegale Techno Party in Brühl: Partygäste versuchten durch den Hintereingang zu fliehen

Als die Polizeibeamtinnen und Beamten an dem Industriegebäude in Brühl eintrafen, hörten sie laute Musik. Die Location war außerdem mit bunten Lichtern geschmückt. Auf der Rückseite des Objektes trafen die Beamten 20 erwachsene Personen an, die das Gebäude durch einen Hintereingang verlassen hatten und sich offenbar entfernen wollten. Bei der Feststellung der Personalien fanden die Beamten bei einigen Party-Besuchern Betäubungsmittel. Ebenfalls wurden hinter dem Objekt abgelegte Betäubungsmittel gefunden.

Illegale Techno Party in Brühl: Polizei stellt Drogen fest

Weil die Polizeibeamten aus dem Gebäude weitere Stimmen hörten, betraten sie das Gebäude und trafen 10 weitere erwachsene Personen an. Auch bei diesen Personen stellten die Beamten die Personalien fest. Insgesamt fertigten die Beamten bei der Party 32 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die aktuellen Corona-Regelungen an. Weiterhin erfassten die Beamten fünf Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die aufgefundenen Betäubungsmittel wurden sichergestellt.

Immer wieder beendet die Polizei illegale Partys. Auch in Köln gab es bereits mehrere illegale Partys, die von der Polizei aufgelöst worden sind. Unter anderem feierten knapp 25 Jugendliche in einem Waldgebiet in Stadtteil Porz. Hohe Wellen hat auch eine illegale Party von Medizinern in Köln geschlagen. (jw/ots)

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