1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Das ist Ina Scharrenbach, die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

Erstellt: Aktualisiert:

Ina Scharrenbach spricht während einer Pressekonferenz des Zentral-Dombau-Vereins
Ina Scharrenbach, die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in NRW © picture alliance/dpa | Marius Becker

Ministerin Ina Scharrenbach – wie ihre Karriere in der Politik begann, für welches Ressort sie als Ministerin tätig ist und welche Ämter sie bereits bekleidet hat.

Köln – Am 30. Juni 2017 berief die schwarz-gelbe Koalition in Nordrhein-Westfalen Ina Scharrenbach zur Ministerin. Ihr Ressort umfasst die Bereiche Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung. Ihrer Berufung ging 2017 die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen voraus. Bei dieser Wahl erreichte Ina Scharrenbach kein Landtagsmandat mehr. Ihr vorheriges Mandat musste sie damit abgeben – dieses erlangte sie über die Landesliste der CDU bei den Landtagswahlen 2012. Damals war sie als Schriftführerin im Landtagsplenum tätig. Darüber hinaus war sie in mehreren Ämtern eingesetzt.

Ministerin Ina Scharrenbach und der Anfang ihrer politischen Karriere

Die heutige Ministerin Ina Scharrenbach machte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Städtischen Sparkasse Kamen. Anschließend arbeitete sie einige Jahre lang in diesem Beruf, bis sie ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre begann. Die Diplom-Betriebswirtin war danach bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young beschäftigt. Schon 1996 trat sie in die Partei CDU ein und gehörte zwischen 1999 bis 2017 dem Stadtrat von Kamen nahe Dortmund an. 2011 stieg sie zur Fraktionsvorsitzenden ihrer Partei auf. Durch die Landtagswahl 2012 in Dortmund erhielt sie die Position als stellvertretende Landesvorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen. Sie besetzte zudem weitere Ämter:

Ina Scharrenbach: Ministerin im Ressort für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung

Seit Juni 2017 gehört Ina Scharrenbach der NRW-Landesregierung um Ministerpräsident Armin Laschet als Ministerin an. Sie ist für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung zuständig. Dieses Ministerium ist eines von insgesamt zwölf Bereichen der Landesverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich um ein neu geschaffenes Ministerium, das sich aus mehreren Geschäftsbereichen zusammensetzt. Ihren Sitz hat die Ministerin in der Landeshauptstadt Düsseldorf im Gebäude Jürgensplatz 1. Dieses Büro besetzte zuvor das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Ministerpräsident des Kabinetts ist Armin Laschet aus der Partei CDU im Amt. Jan Heinisch arbeitet als Staatssekretär für Ina Scharrenbach und leitet die Verwaltung. Die Aufgaben der Ministerin unterteilen sich in folgende Ressorts:

Ina Scharrenbach: Für diese politischen Entscheidungen ist die Ministerin bekannt

Im Herbst 2018 kam es zur Räumung des Hambacher Forsts – ein Bürgewald zwischen Köln und Aachen. Demonstranten hatten sich damals auf dem Gebiet gegen die Rodung aufgestellt. Die Baumbesetzer errichteten Baumhäuser und ein ganzes Hüttendorf, um die Bäume vor der Abholzung zu schützen. Ina Scharrenbach ordnete als nordrhein-westfälische Ministerin im September 2018 die Räumung der Behausungen an. Grund dafür waren unzureichende Brandschutzbestimmungen: Dazu gehörten fehlende Rettungstreppen sowie nicht vorhandene Rettungswege für Feuerwehr und Krankenwagen. Kritik gegen diese Entscheidung kam nicht nur von den Demonstranten. Erst kurz zuvor entfernte die Polizei Feuerlöscher vom Gelände, da diese als potenzielle Waffe angesehen wurden. Angesichts des sehr trockenen Sommers in 2018 erschien diese Maßnahme als fraglich.

Auch interessant