Politikerin aus NRW

Ina Scharrenbach (CDU): NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung

Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitales in Nordrhein-Westfalen, blickt während einer Pressekonferenz in die Runde.
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CDU-Politikerin Ina Scharrenbach wurde von Hendrik Wüst erneut zur NRW-Ministerin ernannt.

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach – wie ihre Karriere in der Politik begann, für welche Ressorts sie tätig ist und welche Ämter sie bereits bekleidet hat.

  • Ina Scharrenbach ist eine deutsche Politikerin
  • Sie gehört der CDU an und begann ihre politische Karriere im Jahr 1996
  • Durch die Bildung der schwarz-grünen Koalition in NRW wurde sie 2022 erneut zur Ministerin ernannt

Köln – Ina Scharrenbach wurde am 29. Juni 2022 NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst erneut zu Ministerin ernannt. Ihr Ressort umfasst die Bereiche Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Ihrer Berufung ging 2022 die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen voraus. Bei dieser Wahl zog Ina Scharrenbach erst im Nachhinein in Düsseldorfer Parlament ein. In der Vergangenheit war sie in mehreren Ämtern eingesetzt.

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach: Zuerst Ausbildung und dann Studium

Die heutige Ministerin Ina Scharrenbach machte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Städtischen Sparkasse Kamen. Anschließend arbeitete sie einige Jahre lang in diesem Beruf, bis sie ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre begann. Die Diplom-Betriebswirtin war danach bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young beschäftigt.

Ina Scharrenbach: Politische Karriere bei CDU

Schon 1996 trat sie in die Partei CDU ein und gehörte zwischen 1999 und 2017 dem Stadtrat von Kamen nahe Dortmund an. 2011 stieg sie zur Fraktionsvorsitzenden ihrer Partei auf. Durch die Landtagswahl 2012 in Dortmund erhielt sie die Position als stellvertretende Landesvorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen. Sie besetzte zudem weitere Ämter:

  • Abgeordnete des Landtags von Nordrhein-Westfalen
  • Vorsitzende der Frauen-Union NRW (weibliche Mitglieder der CDU Deutschlands)
  • stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation
  • Mitglied in den Ausschüssen für Familie, Kinder und Jugend sowie Haushalt und Finanzen
  • Vize-Kreisvorsitzende der CDU im Kreis Unna

Ina Scharrenbach: Ministerin im Ressort für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung

Seit Juni 2022 gehört Ina Scharrenbach erneut der NRW-Landesregierung um Ministerpräsident Hendrik als Ministerin an. Sie ist für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung zuständig. Bereits nach der Wahl 2017 hatte Scharrenbach dieses Amt inne, damals noch unter Armin Laschet.

Dieses Ministerium ist eines von insgesamt zwölf Bereichen der Landesverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich um ein teilweise neu geschaffenes Ministerium, das sich aus mehreren Geschäftsbereichen zusammensetzt. Ihren Sitz hat die Ministerin in der Landeshauptstadt Düsseldorf im Gebäude Jürgensplatz 1. Daniel Sieveke arbeitet als Staatssekretär für Ina Scharrenbach und leitet die Verwaltung. Die Aufgaben der Ministerin unterteilen sich in folgende Ressorts:

  • Heimat (Heimatpflege)
  • Kommunales (Rahmenbedingungen für Finanzen und die Gestaltungsmöglichkeiten von Kommunen)
  • Bau (Baupolitik)
  • Digitalisierung

Ina Scharrenbach: Für diese politischen Entscheidungen ist die Ministerin bekannt

Im Herbst 2018 kam es zur Räumung des Hambacher Forsts – ein Bürgewald zwischen Köln und Aachen. Demonstranten hatten sich damals auf dem Gebiet gegen die Rodung aufgestellt. Die Baumbesetzer errichteten Baumhäuser und ein ganzes Hüttendorf, um die Bäume vor der Abholzung zu schützen. Ina Scharrenbach ordnete als nordrhein-westfälische Ministerin im September 2018 die Räumung der Behausungen an.

Grund dafür waren unzureichende Brandschutzbestimmungen: Dazu gehörten fehlende Rettungstreppen sowie nicht vorhandene Rettungswege für Feuerwehr und Krankenwagen. Kritik gegen diese Entscheidung kam nicht nur von den Demonstranten. Erst kurz zuvor entfernte die Polizei Feuerlöscher vom Gelände, da diese als potenzielle Waffe angesehen wurden. Angesichts des sehr trockenen Sommers in 2018 erschien diese Maßnahme als fraglich.

Ina Scharrenbach privat: Die Familie der NRW-Ministerin

Ina Scharrenbach ist nicht verheiratet und hat somit keinen Ehemann. Die NRW-Ministerin hat auch keine Kinder. Sie lebt weiterhin in ihrer Heimat im Kreis Unna.

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