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Das ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

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Isabel Pfeiffer-Poensgen beantwortet Fragen auf der Pressekonferenz über die Ausgestaltung des Wintersemesters 2020/2021 an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen unter den Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie
Die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Isabel Pfeiffer-Poensgen © picture alliance/dpa | Roland Weihrauch

Isabel Pfeiffer-Poensgen hat eine lange Karriere im Hochschulwesen vorzuweisen. Diese kommt ihr bei ihrer Tätigkeit als nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft zugute.

Düsseldorf - Am 30. Juni 2017 erhielt Isabel Pfeiffer-Poensgen aus der Hand des Ministerpräsidenten Armin Laschet ihre Ernennungsurkunde zur Ministerin für Kultur und Wissenschaft in NRW. Die parteilose Kulturpolitikerin ist eng vernetzt im nordrhein-westfälischen beziehungsweise deutschen Kulturbetrieb. Sie ist Mitglied in zahlreichen Gremien und Ausschüssen. Unter anderem bekleidet sie das Amt einer Kuratorin in der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie in der Peter und Irene Ludwig Stiftung.

Isabel Pfeiffer-Poensgen: Herkunft und Ausbildung

Die spätere Ministerin kam am 25. April 1954 als Isabel Pfeiffer in Aachen zur Welt. Isabel Pfeiffer-Poensgen hat drei ältere Geschwister. Beide Eltern waren Mediziner, ihr Vater, Jost Pfeiffer, entschloss sich jedoch nach Kriegsende dazu, das Familienunternehmen, eine Textilfirma, fortzuführen. Jost Pfeiffer war CDU-Mitglied und politisch aktiv. Er bekleidete das Amt des Fraktionsvorsitzenden seiner Partei im Aachener Stadtrat. Der Großvater von Isabel Pfeiffer-Poensgen, Kurt Pfeiffer, war ein bedeutender Textilunternehmer und gehörte zu den Stiftern des „Aachener Karlspreises“.

Nachdem Isabel Pfeiffer-Poensgen 1972 ihr Abitur abgelegt hatte, begann sie im gleichen Jahr ein Studium der Rechtswissenschaften, Kunstgeschichte und Geschichte an den Hochschulen Bonn, Freiburg im Breisgau und Lausanne. Im Jahr 1979 beendete sie ihre Hochschulausbildung mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen. Danach absolvierte sie ein Referendariat in Hamburg und New York, 1983 legte sie ihr Zweites Juristisches Staatsexamen ab. Isabel Pfeiffer-Poensgen ist mit Hanfried Poensgen verheiratet, das Ehepaar hat keine Kinder und lebt in Aachen.

Isabel Pfeiffer-Poensgen: Beruflicher Werdegang

Isabel Pfeiffer-Poensgen blieb nach dem Abschluss ihrer Ausbildung in Hamburg und war seit 1983 in der Kultur- und Wissenschaftsbehörde der Hansestadt tätig. Dort übernahm sie 1985 das Amt einer Referentin in der Behörde für Wissenschaft und Forschung. Ihre Karriere setzte sie fort, indem sie 1988 das Forschungsreferat für Geistes- und Sozialwissenschaften bekleidete. Ein Jahr später ging Isabel Pfeiffer-Poensgen nach Köln, um Kanzlerin der Hochschule für Musik und Tanz zu werden. Darüber hinaus übernahm sie die Leitung der Hochschulverwaltung und wurde zum Mitglied des Rektorats ernannt.

Weitere Stationen ihres Werdegangs waren unter anderem:

Große überregionale Bekanntheit erlangte Isabel Pfeiffer-Poensgen, als sie am 1. November 2004 die Position der Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder einnahm.

Isabel Pfeiffer-Poensgen: Ministerin für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen

Isabel Pfeiffer-Poensgen gehört keiner Partei an. Nach der Wahl zum nordrhein-westfälischen Landtag wurde sie vom Ministerpräsidenten Armin Laschet am 30. Juni 2017 zur Ministerin für Kultur und Wissenschaft ernannt. In diesem Ressort mit Sitz in der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde Isabel Pfeiffer-Poensgen eine Auszeichnung zuerkannt: Im Jahre 2018 wurde sie vom Deutschen Hochschulverband zur „Wissenschaftsministerin des Jahres“ gekürt. Erklärtes Ziel der Ministerin ist, ihr Amt für das Vorantreiben von Kulturprojekten an den nordrhein-westfälischen Schulen zu nutzen. Darüber hinaus setzt sie sich für eine intensive Unterstützung der nordrhein-westfälischen Theater und Orchester ein. Dabei muss die Ministerin in finanzieller Hinsicht einen Balanceakt vollbringen, denn die Mittel im Landeshaushalt für ihr Ressort sind knapp bemessen.

Die parteilose Ministerin ist darüber hinaus stellvertretendes Mitglied des Deutschen Bundesrates für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. In dieser Funktion ist sie auch Mitglied in den folgenden Organisationen:

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