Mordkommission ermittelt

Iserlohn: Auto rast in Menschengruppe – 20-Jähriger meldet sich, doch vieles bleibt unklar

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Eine Mordkommission der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen (Symbolbild).

Furchtbare Tat in Iserlohn. Dort soll am Donnerstagabend ein Autofahrer gezielt auf eine Menschengruppe an einem Spielplatz zugefahren sein. Die Polizei sucht nach dem mutmaßlichen Täter.

Update vom 5. April, 12:40 Uhr: Ein Autofahrer ist im sauerländischen Iserlohn (Nordrhein-Westfalen) möglicherweise gezielt in eine Menschengruppe gefahren, die sich an einem Spielplatz aufhielt. Inzwischen soll sich ein 20-jähriger Mann bei der Polizei gemeldet haben, der an dem Vorfall beteiligt war, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Es war noch unklar, ob der junge Mann Täter oder Zeuge ist. Er sei vernommen und wieder entlassen worden. Weitere Rätsel wirft auch ein verletzter 19-Jähriger auf, den die Polizei nach dem mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikt am Tatort antraf. Er wurde in einem Krankenhaus behandelt. Ob er angefahren wurde, sei jedoch noch unklar, hieß es. Der junge Mann hat sich laut Polizeisprecher auch am Montag dazu nicht äußern wollen. (bs/dpa)

Iserlohn: Auto rast in Menschengruppe bei Spielplatz – Polizei sucht den Fahrer

Erstmeldung vom 3. April, 13:22 Uhr: Iserlohn – Ein Autofahrer ist in Iserlohn (Märkischer Kreis) mutmaßlich gezielt in eine Gruppe von Menschen gefahren, die sich an einem Spielplatz aufhielt. Bisherigen Ermittlungen zufolge sei eine Person von dem Auto in die Luft geschleudert worden, mehrere andere Menschen seien zur Seite gesprungen, teilten die Staatsanwaltschaft Hagen, das Polizeipräsidium Hagen und die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Samstag mit. Nach dem mutmaßlichen versuchten Tötungsdelikt am Donnerstagabend werde der unbekannte Autofahrer noch gesucht. Eine Mordkommission ermittelt.

Polizei Hagen: Handelte es sich um eine „Milieu-Tat“?

Er soll sich einer Gruppe von etwa 30 Menschen zunächst langsam genähert haben. Dann habe er den Wagen beschleunigt und sei – möglicherweise gezielt – auf etwa fünf Personen zugefahren. Danach habe der Wagen gewendet und sei davon gefahren. Nach Zeugenangaben verließ die Gruppe den Spielplatz dann in verschiedene Richtungen.

Als die Polizei eintraf, befand sich ein leicht verletzter 19-Jähriger vor Ort. Er wurde im Krankenhaus behandelt. Ob er angefahren wurde, sei jedoch noch unklar, hieß es. Der junge Mann habe sich dazu nicht geäußert.

Polizei und Staatsanwaltschaft schließen eine „Milieu-Tat“ nicht aus. Weitere Angaben dazu machte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittler suchen weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Erst im vergangenen Dezember ist in Trier ein Auto in eine Menschenmenge in einer Fußgängerzone gefahren. Damals kam es zu zwei Toten und mehreren Verletzten. (bs/dpa/lnw)

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