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Kälbchen büxt aus – und landet auf der Rückbank eines Streifenwagens

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Von: Johanna Werning

Links: Ein Kälbchen sitzt auf der Rückbank eines Streifenwagens. Rechts: Ein NRW-Streifenwagen fährt eine Straße entlang.
Das Kälbchen im Rhein-Sieg-Kreis wurde von der Polizei gerettet © Polizei Rhein-Sieg Kreis & Marius Becker/dpa

Im Rhein-Sieg-Kreis ist ein kleines Kalb ausgebüxt. Das Tier lief ausgerechnet in Richtung Autobahn. Die Polizei rückte aus, um das Kalb zu retten.

Sankt Augustin – „Was Süßes zum Feierabend“, schreibt die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis in einem Facebook-Post. Um Süßigkeiten wie Schokolade oder Gummibärchen geht es dabei allerdings nicht – sondern um einen wirklich niedlichen Ausreißer. Ende Mai hatte die Polizei einen tierischen Einsatz: Ein kleines Kälbchen mit großen braunen Kulleraugen ist ausgebüxt und musste von der Polizei eingefangen werden.

Rhein-Sieg-Kreis: Polizei nimmt süßes Kälbchen „in Gewahrsam“

Aber der Reihe nach: Am Dienstagabend, 24. Mai, alarmierte eine Zeugin die Polizei in Sankt-Augustin. Der Grund: Ein verirrtes Kälbchen lief gegen 23:20 Uhr mutterseelenallein an der Hauptstraße in Sankt Augustin-Buisdorf entlang. Besonders gefährlich: Das Tier lief in Richtung Autobahn.

Zwei Streifenwagen aus Siegburg und Hennef machten sich auf den Weg, um das Jungtier einzufangen – „schafften es jedoch zunächst nicht“, so die Polizei weiter. Erst beim zweiten Anlauf – gegen 00:30 Uhr – konnte das kleine Kälbchen eingefangen und schließlich „in Gewahrsam“ genommen werden, schreibt die Polizei weiter.

Rhein-Sieg-Kreis: Kälbchen landet auf der Rückbank eines Streifenwagens

Ein braunes Kälbchen sitzt auf der Rückbank eines Polizei-Streifenwagens.
Der Ausflug eines Kälbchens endet auf der Rückbank eines Streifenwagens © Polizei Rhein-Sieg-Kreis

Doch damit nicht genug: Der gefährliche Ausflug des kleinen Kälbchens endete auf der Rückbank des Streifenwagens. „Da auf die Schnelle kein Tierhalter ermittelt werden konnte, wurde das Kälbchen mit dem Streifenwagen zum Bauernhof einer Kollegin gebracht.“ Dort konnte das Tier artgerecht unterkommen, bis der Eigentümer gefunden worden ist. Mittlerweile ist der kleine Ausreißer allerdings wieder seinem Besitzer angekommen. (jw) Fair und unabhängig informiert, was in Köln passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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