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Kamen: Reizgas in Krankenhaus ausgetreten – 29 Personen von Notarzt untersucht

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Ein Feuerwehrmann bei der Arbeit.
Die Feuerwehr in Köln kämpfte in der Nacht gegen einen Brand in einer Kleingartenanlage an der Stadtgrenze zu Hürth (Symbolbild). © BOCK ROLAND / Die Videomanufaktur / Imago

Großeinsatz in Kamen: In einem Krankenhaus ist am Mittwochabend Reizgas freigesetzt worden. 29 Menschen wurden von einem Notarzt untersucht.

Kamen – In einem Krankenhauszimmer in Kamen (Kreis Unna) ist am Mittwochabend Reizgas aus einem Pfefferspray ausgetreten. 29 Menschen, darunter 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik sowie 14 Patienten, seien aufgrund von Atemwegsproblemen von einem Notarzt untersucht worden, teilte die Feuerwehr am Mittwochabend mit. Keiner von ihnen wurde von den Ärzten als verletzt eingestuft, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Warum es zu dem Gasaustritt in der Klinik in NRW kam, werde noch untersucht, sagte ein Polizeisprecher. Ein Aufgebot von 120 Einsatzkräften der Feuerwehr, Polizei und von Hilfsorganisationen waren an dem Einsatz beteiligt.

Reizgas: Wofür es eingesetzt wird und welche Symptome es hervorruft

In der Bevölkerung wird das Reizgas hauptsächlich bei Polizei oder Sicherheitskräften in Form eines Tränengases eingesetzt. Reizgase können bei Menschen, insbesondere im Atemsystem oder in der Augenbindehaut, eine Reaktion hervorrufen.

Bei einer Reizgasvergiftung kann es beginnend mit einem Hustenreiz, Veränderungen der Schleimhaut und einem Stimmritzenkrampf sogar bis hin zum Atemstillstand kommen. Weitere Symptome sind unter anderem Bewusstseinsstörungen und Krämpfe.

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Hinweis. Dieser Artikel wurde am 9. Dezember um 10:14 Uhr inhaltlich aktualisiert. Neuerung: Anzahl untersuchter Mitarbeiter und Patienten, Atemwegsprobleme.

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