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Karneval in NRW: Auftakt verläuft friedlich – keine besonderen Vorkommnisse

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Auf einem Schild auf dem Düsseldorfer Markplatz steht Helau Ich hab‘s so sehr vermisst
In Düsseldorf hieß es am 11.11. „Helau“ zum Karnevalsauftakt. © Mona Wenisch/dpa

Auch außerhalb von Köln feierten die Narren am 11.11. den Karnevalsauftakt. Die Polizeidienststellen in Düsseldorf und Bonn melden einen friedlichen Verlauf.

Köln/Düsseldorf – Die erste Karnevalsnacht in der neuen Session ist nach Angaben der Polizeidienststellen überwiegend friedlich verlaufen. „Es war fast schon erschreckend ruhig“, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei am frühen Freitagmorgen. Etwa bis Mitternacht sei auf den Straßen noch mehr losgewesen, am frühen Morgen habe sich die Lage dann zusehends beruhigt. Für eine endgültige Bilanz zu Ausschreitungen beim jecken Treiben sei es allerdings noch zu früh.

Einsatzkräfte griffen nach Angaben der Polizei Köln frühzeitig und konsequent ein, um aufkeimende Auseinandersetzungen zu unterbinden und jede Form von Eskalation zu verhindern. Bis 20.00 Uhr fertigten die Beamten nach vorläufigen Erkenntnissen 57 Strafanzeigen an.

Karneval: Keine besonderen Vorkommnisse in Düsseldorf und Bonn

In den anderen Karnevalshochburgen in Nordrhein-Westfalen verlief der Auftakt der Saison nach ersten Erkenntnissen ohne größere Zwischenfälle. In Düsseldorf und Bonn meldete die Polizei am frühen Morgen keine besonderen Vorkommnisse. Ein großer Ansturm ist beim Hoppeditz-Erwachen in Düsseldorf ausgeblieben.

Im niederrheinischen Kaarst war das Hoppeditzerwachen dagegen wegen steigender Inzidenzzahlen in der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt worden. „Trotz 2G gibt es beim Schunkeln und Singen keine Garantien“, teilte Bürgermeisterin Ursula Baum (FDP) am Donnerstag mit. Auch Geimpfte oder Genesene könnten sich infizieren. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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