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Katastrophengebiete in NRW: THW-Team unterwegs, um Hilfsbedarf zu erkunden

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Helfer des THW arbeiten an der Absicherung des Eingangs zu einem Gebäude.
Das Technische Hilfswerk ist seit der Flutkatastrophe mit tausenden Kräften im Einsatz (Symbolbild). © Oliver Berg/dpa

Eine vierköpfige Einheit des Technischen Hilfswerks ist in NRW unterwegs, um herauszufinden, wo welche Hilfe benötigt wird.

Düsseldorf – Ein Erkundungsteam des Technischen Hilfswerks (THW) sondiert in Hochwasser-Katastrophengebieten Nordrhein-Westfalens Einsatzstellen und bietet vor Ort Hilfe an. Die vierköpfige Einheit sei seit Donnerstag unterwegs, berichtete das Landesinnenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Zunächst sei in Schleiden, Kall und Hellenthal im Kreis Euskirchen begonnen worden, mögliche Einsatzorte zur Wiederherstellung der Infrastruktur zu identifizieren. Dazu gehörten etwa die Strom- und Wasserversorgung, die Trinkwasserverteilung oder der Bau von Behelfsbrücken. An diesem Freitag sollen die THW-Kräfte damit beginnen, das Gemeindearchiv aus dem Keller des Rathauses zu räumen.

Flutkatastrophe: THW-Einheit kümmert sich um weitere Städte

In den kommenden Tagen werde sich das Erkundungsteam um weitere Städte kümmern, berichtete ein Sprecher. Über die Ergebnisse würden die jeweiligen Landräte und Bürgermeister informiert. In den vergangenen Wochen seit Ausbruch der Unwetter-Katastrophe Mitte Juli war das THW in NRW bereits mit mehreren tausend Kräften im Einsatz. Die Initiative war den Angaben zufolge nach einem Gespräch von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) mit Spitzenfunktionären des THW ins Rollen gekommen. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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