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Kerpen: Polizei nimmt Falschgeld-Betrüger hoch ‒ dann geht‘s der Mutter an den Kragen

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Mehrere Bündel Falschgeld in 200-Euro-Scheinen
Mit fast 90.000 Euro Falschgeld im Gepäck gingen zwei Männer in Kerpen der Polizei Köln ins Netz. © Polizei Köln

In Kerpen-Sinsdorf hat die Polizei zwei Männer mit fast 90.000 Euro Falschgeld im Gepäck festgenommen. Das hatte auch Konsequenzen für die Mutter eines Täters.

Köln ‒ Blüten, und zwar soweit das Auge reicht: Spezialkräfte haben am Donnerstagnachmittag (27. Januar) bei einem Falschgeld-Scheinkauf zwei aus den Niederlanden und aus Serbien stammende Männer (beide 26) in Kerpen-Sinsdorf (Rhein-Erft-Kreis) festgenommen. Die Polizisten stellten neben Falschgeld im Nennwert von 89.000 Euro unter anderem hochwertige Uhren, mehrere Autoschlüssel, ein Auto mit gefälschten Kennzeichen und ein Mobiltelefon sicher. Bei Durchsuchungen in Recklinghausen und Oberhausen trafen die Ermittler auch auf die mit zwei Haftbefehl gesuchte Mutter des Serben - Festnahme!

Mit Falschgeld festgenommen: Täter sollen Gruppe angehören, die Mann um Goldmünzen betrof

Der Serbe und der Niederländer stehen im Verdacht, einer Tätergruppe anzugehören, die bereits im Februar 2021 Goldmünzen im Wert von 75.000 Euro mit Falschgeld bezahlt haben soll. Ein 49-Jahre alter Mann aus Süddeutschland hatte damals die Goldmünzen über eine Verkaufsplattform im Internet angeboten und erst später bemerkt, dass die Käufer ihm bei der Übergabe in Köln Falschgeld „angedreht“ hatten. Beim Versuch, erneut Goldmünzen über die Plattform zu verkaufen, meldete sich der vermeintlich gleiche Käufer wieder bei dem aus Süddeutschland stammenden Verkäufer. Der informierte daraufhin die Polizei, die das Geschäft „begleitete“. (ots/mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren 

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