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Im Zug aus Holland: Mann versteckt kiloweise Kokain in Kuchen-Kartons

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Kuchenboxen im ICE, statt Kuchen sind Päckchen mit Kokain (Aufschrift: Lolo) drin.
Der Versuch eines 23-Jährigen, Kokain in Kuchen-Boxen mit dem ICE zu schmuggeln, ging gründlich schief. © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Ein 23-Jähriger hat versucht, fünf Kilogramm Kokain auf einer ICE-Fahrt in Kuchen-Verpackungen zu verstecken. Doch dies fiel der Bundespolizei auf.

Kleve ‒ Kokain statt Kuchen: Bereits am Montag, 17. Januar 2022 um 14:45 Uhr, kontrollierte die Bundespolizei einen 23-jährigen Mann im ICE 125 auf der Fahrt von Amsterdam nach Oberhausen auf Höhe der Stadt Emmerich. Der Reisende wies sich hierbei mit seiner gültigen griechischen Identitätskarte aus. Im Ablagefach oberhalb des Sitzplatzes entdeckten die Beamten eine Plastiktasche.

Auf Nachfragen gab der Mann an, dass es sich hierbei um seine Tasche handelt. Bei der Inaugenscheinnahme entdeckten die Beamten darin vier Kuchenkartons. In zwei Kartons befand sich Kuchen. In den zwei weiteren Kartons konnten anschließend vier Pakete mit insgesamt 5060 Gramm Kokain aufgefunden und sichergestellt werden.

Mann (23) versteckt Kokain in Kuchen-Kartons ‒ und hat zudem noch rund 6000 Euro in der Tasche

In seiner Jackentasche hatte der 23-Jährige zudem 5000 EUR und in der Hosentasche weitere 980 EUR dabei. Der Grieche wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zur weiteren Sachbearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Kleve (Kreis Kleve) gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle hat das Zollfahndungsamt Essen die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf richterliche Anordnung befindet sich der Beschuldigte nun in Untersuchungshaft. Der Straßenverkaufswert der Betäubungsmittel liegt beim 370.000 EUR. (mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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