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Mercedes rast mit 200 km/h über Autobahn – Polizei schlägt nach Fluchtversuch zu

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Von: Oliver Schmitz

Ein Wagen rast eine Straße entlang. (Symbolbild)

Der Mercedes-Fahrer hatte wohl nicht mit der Hartnäckigkeit der Polizei gerechnet. (Symbolbild) © Future Image/IMAGO

Die Kölner Autobahnpolizei hat nach einer kurzen Verfolgungsjagd einen Mercedes-Fahrer einkassiert. Der 38-Jährige war zuvor 100 km/h zu schnell gefahren.

Köln – Am Wochenende ist auf der A1 bei Köln ein Mercedes-Fahrer zweimal kurz hintereinander deutlich zu schnell unterwegs gewesen. Der Mann hatte dabei versucht vor den Autobahnpolizisten zu fliehen, doch die holten sich Verstärkung und schnappten den Raser schließlich.

Köln: Mercedes-Fahrer fährt zuerst 60 km/h und dann 100 km/h zu schnell

Am Sonntagabend war der Mercedes zuerst im Tunnel Lövenich 140 km/h, statt der erlaubten 80 km/h, gefahren. Dabei hatte er zwar eine Zivilstreife der Polizei hinter sich, doch durch weitere Beschleunigung entkam er. Kurz danach wurde der 38-Jährige dann sogar mit 200 km/h in der 100er Zone zwischen den Anschlussstellen Lövenich und Frechen erwischt.

Anschließend startete die Autobahnpolizei eine Fahndung mit der Unterstützung der Polizei Euskirchen. Danke deren Hilfe konnten die Beamten den Raser dann schließlich in der Turmstraße in Mechernich stellen. Der Führerschein des Verkehrssünders wurde umgehend beschlagnahmt.

Köln: Viele Raser liefern sich illegale Straßenrennen – einige enden böse

Gerade in und um Großstädte wie Köln kommt es immer wieder zu drastischen Geschwindigkeitsübertretungen. Häufig sind dabei illegale Straßenrennen der Auslöser und führen zu schlimmen Unfällen. Bei einem Rennen auf der inneren Kanalstraße vergangene Woche knallte ein Opel gegen einen Laternenmast. Der 27-jährige Fahrer wurde aufgrund seiner erlittenen Verletzungen im Krankenhaus ambulant behandelt. Bei einem weiteren mutmaßlichem Rennen in Köln-Lindweiler, welches mit einem Unfall endete, beleidigte der schuldige BMW-Fahrer sogar die Polizisten. Anschließend stellte sich heraus, dass der 26-jährige Raser gar keinen Führerschein besaß.

Anfang März raste ein betrunkener Autofahrer mit 180 Stundenkilometern über die Kölner Zoobrücke, um vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Der 33-Jährige krachte dann auf der A3 in einer Betonwand, überschlug sich mit seinem Wagen – und wurde nur leicht verletzt.

In Essen wollte ein 20-Jähriger an seinem Geburtstag mal richtig Gas geben und forderte ein anderes Auto zu einem illegalen Rennen heraus. Dumm nur: Im anderen Auto saß eine Zivilstreife der Polizei. Die Essener Polizisten schnappten sich den Raser und machte gleich noch einer weitere Entdeckung.

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