1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Königswinter: Kleinflugzeug abgestürzt – zwei Männer (51 und 23) sterben

Erstellt: Aktualisiert:

Einsatzkräfte stehen im Nebel in einem Wald bei Itterbach im Siebengebirge. Laut Polizei starben dort bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs zwei Menschen.
Einsatzkräfte stehen im Nebel in einem Wald bei Itterbach im Siebengebirge. Laut Polizei starben dort bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs zwei Menschen. © Thomas Banneyer/dpa

Königswinter: Am Montagmorgen ist ein Kleinflugzeug in der Nähe der Löwenburg im Siebengebirge abgestürzt. Zwei Menschen kamen ums Leben.

Königswinter – Ein Kleinflugzeug ist in Königswinter im Siebengebirge (Rhein-Sieg-Kreis) abgestürzt. Es gibt zwei Todesopfer, wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen (11. Oktober) in Bonn mitteilte. Rettungskräfte suchten die Umgebung weiter ab. Zwischenzeitliche Befürchtungen, es könnten weitere Insassen an Bord gewesen sein, bestätigten sich nicht.

Die Leichname seien aus dem Wrack geborgen und in die Gerichtsmedizin gebracht worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagnachmittag. Wie die Bonner Polizei tags darauf erklärte, handelt es sich bei den Todesopfern um zwei Männer im Alter von 51 und 23 Jahren. Der Ältere sei der Pilot gewesen. Beide Männer stammten aus Nordrhein-Westfalen, sagte ein Polizeisprecher, ohne nähere Angaben zu machen.

Wrackteile liegen in einem Wald bei Itterbach im Siebengebirge.
Wrackteile liegen in einem Wald bei Itterbach im Siebengebirge. © Thomas Banneyer/dpa

Warum es zu dem Absturz der Propellermaschine kam, ist ebenfalls noch nicht geklärt – an dem Morgen hatte es Nebel gegeben, was in der Gegend in der Jahreszeit nicht unüblich ist.

Einsatzfahrzeuge im Wald bei dichtem Nebel
Im Siebengebirge herrschte am Morgen des Absturzes dichter Nebel. © Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter: Leichtflugzeug stürzt im Siebengebirge ab

Der Absturzort ist unweit der Festungsruine Löwenburg unterhalb des Lohrberges. Experten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sind an der Unglücksstelle eingetroffen, um sich vor Ort ein Bild zu machen und mit Unterstützung der Polizei die Ermittlungen zur Ursache aufzunehmen, heißt es in einer Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter.

Das Kleinflugzeug war am Montagmorgen vom Flugplatz Hangelar in Sankt Augustin, keine zwanzig Kilometer entfernt, gestartet und auf dem Weg nach Hamburg gewesen. Eine Spaziergängerin habe dann den Absturz beobachtet und den Notruf gewählt. Das Kleinflugzeug sei schon kurz nach dem Absturz in Brand geraten. Die Einsatzkräfte fanden Trümmerteile auf einer Fläche von rund 1000 Quadratkilometern verteilt. Zudem seien Bäume abgerissen worden und einzelne Brandstellen loderten in dem Wald, berichtete die Feuerwehr am Nachmittag.

Löwenburg im Siebengebirge

Die Löwenburg ist eine mittelalterliche Festungsruine aus dem 12. Jahrhundert im Siebengebirge. Sie steht auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges in 455 Metern Höhe. Sie liegt unweit von Königswinter, gehört aber zum Stadtgebiet von Bad Honnef. Das Leichtflugzeug ist am Montagmorgen in der Nähe der Burgruine abgestürzt.

Siebengebirge: Zwei Tote nach Absturz von Kleinflugzeug in Königswinter

Bei dem abgestürzten Flugzeug handelt es sich um ein Kleinflugzeug, oft auch als Leichtflugzeug bekannt. In diese Kategorie fallen mehrere Flugzeugklassen mit bis zu 5,7 Tonnen Abfluggewicht, darunter auch ein- und zweimotorige Flugzeuge. Zu den bekanntesten Modellen zählen Kleinflugzeuge der US-amerikanischen Marken Cessna und Piper. (bs/sk mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde zuletzt am 12. Oktober um 15:10 Uhr aktualisiert. Neuerung: Weitere Details ergänzt.

Auch interessant