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Königswinter: Aus der Kurve geflogen – drei Verletzte nach schwerem Unfall

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Von: Benjamin Stroka

Das verunfallte Auto und mehrere Rettungskräfte.
Das Auto überschlug sich beim Unfall und blieb im Graben liegen. © Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Eine Frau in Königswinter verlor in einer Kurve die Kontrolle über ihr Auto. Der Pkw überschlug sich und drei Personen wurden verletzt.

Königswinter – Drei Rettungswagen, zwei Notärzte und sogar ein Rettungshubschrauber mussten am Mittwochabend (19. Juni) zu einem Einsatz in Königswinter im Rhein-Sieg-Kreis ausrücken. Bei einem schweren Unfall, bei dem sich ein Auto überschlagen hatte, wurden drei Menschen verletzt.

Feuerwehr Königswinter: Autofahrerin verlor in scharfer Kurve Kontrolle

Wie ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter mitteilt, erhielten die Einsatzkräfte den erst Notruf um 18:13 Uhr. Es seien mehrere Notrufe eingegangen, die von einem schweren Autounfall berichteten, der sich auf der L330 zwischen den Ortschaften Eudenbach und Buchholz ereignet hatte. Dort hatte eine 49-jährige Frau in einer scharfen Kurve die Kontrolle über ihr Auto verloren. „Das Fahrzeug überschlug sich und blieb in der Grünböschung auf dem Dach liegen“, so ein Feuerwehrsprecher.

Erste Notrufe sprachen von mehreren Verletzten und sogar eingeklemmten Personen, sodass die Einsatzkräfte in großer Stärke ausrückten. Allerdings zeigte sich die Lage vor Ort nicht ganz so dramatisch, wie zunächst angenommen. „Bei Eintreffen der ersten Kräfte hatten alle Beteiligten das Unfallfahrzeug selbstständig verlassen können“, berichtet der Feuerwehrsprecher.

Schwerer Unfall in Königswinter: Auch ein Rettungshubschrauber landete

Dennoch mussten drei verletzte Personen, die Fahrerin und zwei Mitfahrerinnen im Alter von 62 und 15 Jahren, vom Rettungsdienst behandelt werden. Feuerwehr und Polizei sicherten die Unfallstelle, wodurch die Landstraße 330 für über eine Stunde gesperrt werden musste. Drei Rettungswagen, zwei Notärzte und der Rettungshubschrauber Christoph 3 waren für vor Ort. Der Hubschrauber wurde aber letztendlich nicht benötigt. Die Verletzten konnten am Boden vom Notarzt behandelt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 8500 Euro, wie ein Polizeisprecher aus Bonn am Mittwochabend mitteilte.

Am Montag (14. Juni) kam es bereits in Mettmann zu einem schweren Unfall. Dort krachte ein Autofahrer in einen stehenden Lkw und verletzte sich dabei schwer. (bs)

Hinweis: Dieser Artikel wurde zuletzt am 16. Juni, 21:10 Uhr aktualisiert. Neuerung: Alter der verletzten Personen und der entstandene Sachschaden wurden ergänzt.

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