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Kontaktbeschränkungen in NRW: Neue Regeln für Geimpfte und Ungeimpfte

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Von: Daniel Großert

Wegen der Corona-Krise hat die Bund-Länder-Runde um NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst striktere Kontaktbeschränkungen beschlossen. Ungeimpfte trifft es hart.

Hamm - Ein harter Corona-Winter steht in Deutschland bevor. Täglich werden neue Rekord-Inzidenzen gemeldet, in manchen Bundesländern wie Sachsen, Thüringen oder Bayern ist die Lage dramatisch. Nordrhein-Westfalen steht mit einer 7-Tage-Inzidenz von 288,1 (Stand 3. Dezember) zwar vergleichsweise gut da, doch auch im bevölkerungsreichsten Bundesland waren die Infektionszahlen im Laufe der Pandemie noch nie so hoch wie aktuell. Es kommen neue Kontaktbeschränkungen.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Kontaktbeschränkungen in NRW: Neue Regeln für Geimpfte und Ungeimpfte

„Die Lage ist dramatisch ernst. So ernst wie noch zu keinem Zeitpunkt in dieser Pandemie“, hatte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zuletzt gesagt - und massive Kontaktreduzierungen gefordert. Doch der bisherige Verlauf der Corona-Pandemie hat gezeigt: An Forderungen und Empfehlungen halten sich viele Menschen in Deutschland nicht. Um wirklich etwas an der Situation zu ändern, waren im Normalfall klare Regeln und Maßnahmen nötig. Dass es mittlerweile auch in NRW die ersten Verdachtsfälle der neuen Omikron-Variante gibt, macht die Lage nicht einfacher.

Bund und Länder haben sich jetzt beim Corona-Gipfel auf bundesweit gültige Kontaktbeschränkungen geeinigt. Und die werden in Nordrhein-Westfalen auch genau so um gesetzt. Das gilt ab Samstag, 4. Dezember:

Neue Kontaktbeschränkungen in NRW: Grüne fordern harte Corona-Regeln

In manchen deutschen Bundesländern gelten bereits seit Längerem Kontaktbeschränkungen. In Sachsen dürfen sich beispielsweise nur noch ein Haushalt und eine weitere Person im öffentlichen und privaten Raum treffen. Geimpfte und Genesene werden dabei aber nicht mitgezählt.

Spaziergänger gehen in Zweiergruppen und mit Abstand bei Sonnenschein durch einen herbstlichen Wald.
Wegen der hohen Corona-Zahlen könnte es auch in NRW neue Kontaktbeschränkungen für alle geben. © Sebastian Gollnow/dpa

Zuletzt hatten auch die nordrhein-westfälischen Grünen gefordert, die Corona-Regeln in NRW zu verschärfen - unter anderem mit drastischen Kontaktbeschränkungen, aber auch mit einem Veranstaltungsverbot für Innenräume und einer 2G-plus-Regel im gesamten Freizeitbereich. Ein Immunologe aus Dortmund brachte dagegen sogar einen kurzen, aber harten Lockdown vor Weihnachten ins Spiel. Angesichts dieser drastischen Forderung könnten wohl viele Menschen in Nordrhein-Westfalen mit vorübergehenden Kontaktbeschränkungen gut leben. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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