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Polizei beendet Blockade von Kraftwerk Neurath – 26 Aktivisten in Gewahrsam

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Klima-Aktivisten blockieren Kohlezufuhr zum Kraftwerk Neurath.
Klimaaktivisten haben sich an Gleise zum Kraftwerk Neurath in Grevenbroich gekettet. © Arnulf Stoffel/dpa

In Grevenbroich hatten sich Aktivisten an Schienen der Gleise zum Kraftwerk Neurath gekettet. Die Polizei hat die Blockaden beendet. 

Köln/Grevenbroich – Die Polizei hat in der Nacht zu Samstag die Blockade des Braunkohlekraftwerks Neurath am Niederrhein durch Umweltaktivisten beendet. Aktivisten hatten sich in Grevenbroich im Rhein-Kreis-Neuss an Schienen der Gleise gekettet, auf denen die Kohle zum Kraftwerk gebracht wird. Die Polizei habe die Ketten und die mit Beton gefüllten Rohre zersägen und die Gleise freiräumen können. Die Nacht sei danach sehr ruhig gewesen. „Es scheint sich erledigt zu haben“, sagte ein Polizeisprecher in Aachen.

Braunkohlekraftwerk Neurath: 26 Aktivisten in Polizeigewahrsam

Am Samstagmorgen hätten sich noch 26 Menschen in Polizeigewahrsam befunden. Elf von ihnen sollten für ein mehrtägiges Gewahrsam Richtern vorgeführt werden. Aktivisten hatten sich an zwei Stellen der Gleise festgekettet.

Die Aktivisten hätten sich zuvor an Betonfässer und an Zementblöcken unter den Schienen fixiert, hieß es. Anlass für den Protest war die Weltklimakonferenz COP26 im schottischen Glasgow. „Die Weltklimakonferenz findet seit 26 Jahren statt. Seitdem sind die CO2-Emissionen um 60 Prozent angestiegen. Wir brauchen mehr als leere Versprechungen“, sagte eine Sprecherin von „Block Neurath“.

Parallel zu den Klimaverhandlungen sind in der ersten Novemberhälfte weitere Aktionen von Aktivisten in ganz Deutschland geplant. Braunkohlekraftwerke gelten als Europas größte Produzenten des klimaschädlichen Kohlendioxids. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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