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Krefeld: Spur auf A 44 wegen kaputter Lärmschutzwand gesperrt – Erinnerungen an tragischen Unfall bei Köln

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Lärmschutzwand an der Autobahn
Das Bild zeigt Lärmschutzwände an der A 3 bei Köln. Bei Krefeld wurde auf der A 44 jetzt ein Defekt an der Aufhängung einer Lärmschutzwand entdeckt. (Symbolfoto) © IMAGO / Manngold

Wegen eines Schadens an der Lärmschutzwand wird eine Spur der A 44 bei Krefeld gesperrt. Das weckt Erinnerungen an einen tragischen Unfall auf der A 3 bei Köln.

Krefeld – Nach einer Untersuchung an der Autobahn 44 bei Krefeld wird ein dortiges Lärmschutzwand-Element entfernt. In der Nordröhre eines Tunnels sei bei einer Sonderprüfung ein Schaden an einer Aufhängung festgestellt worden, teilte die Autobahn GmbH Rheinland am Freitag mit. „Zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer“ sei daher eine Fahrspur gesperrt worden.

Schaden an Lärmschutzwand: Fahrspur auf A 44 bei Krefeld gesperrt

Ob eine konkrete Gefahr bestanden hatte, war zunächst unklar. Um jedes Risiko auszuschließen, werde das Bauteil nun aber einfach entfernt, erklärte ein Sprecher. Das erfolge entweder am Freitag oder am Samstag. „Nach dem genaueren Angucken kann man sagen, ob wirklich eine Gefahr bestanden hätte oder nicht“, sagte er.

Nach einer ersten Einschätzung handelte es sich bei dem Element um eine „ähnliche“ Machart wie bei dem tragischen Zwischenfall an der A3 in Köln.

Tragischer Unfall auf A 3 bei Köln: Platte von Lärmschutzwand stürzt auf Auto

Im November hatte sich auf der A3 bei Köln eine tonnenschwere Platte aus einer Schallschutzmauer gelöst und eine Autofahrerin erschlagen. Bei der anschließenden Untersuchung hatte sich herausgestellt, dass die fragliche Platte beim Einbau fehlerhaft befestigt worden waren. Außerdem stellte sich heraus, dass der Mangel an der Lärmschutzwand an der A 3 bereits seit 2008 bekannt gewesen ist. (dpa/lys)

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