1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Polizei stößt auf Corona-Party in Krefeld – die Feiernden verhalten sich dabei besonders kindisch

Erstellt:

Von: Nina Büchs

Polizeiwagen parken vor dem Eingang des Polizeipräsidiums in Mülheim in NRW.

Die Polizei hat in Krefeld eine illegale Corona-Party aufgelöst. © Roland Weihrauch/dpa

In Bockum bei Krefeld feierten 25 Menschen trotz Corona eine Party. Als die Polizei eintraf, versteckten sie sich unter Decken, hinter Möbeln und in Wandschränken.

Bockum/Krefeld – Trotz Corona häufen sich immer wieder Meldungen über illegale Partys, wie zuletzt in einer Apotheke in Düsseldorf oder in einem Bürogebäude in Dortmund. Auch in Krefeld hat die Polizei nun eine illegale Corona-Party aufgelöst.

Corona-Party in Krefeld: Gäste verstecken sich unter Decken und hinter Möbeln

Die Party fand am Freitagabend, dem 29. Januar, in einem Wohnhaus an der Hüttenallee in Bockum bei Krefeld statt. Zeugen meldeten gegen 19:30 Uhr, dass an diesem Ort eine Party stattfinden würde. Die Polizei rückte daraufhin mit mehreren Streifenwagen an und nahmen durch ein Fenster Kontakt zu einem Partygast auf. Doch dieser dachte gar nicht daran, der Polizei die Tür zu öffnen: Stattdessen zog er sich zurück und alarmierte die anderen Partygäste.

Die Einsatzkräfte verschafften sich daraufhin Zutritt zum Gebäude. Im Inneren des Hauses entdeckten sie eine professionelle Musikanlage, große Mengen Alkohol und ein Buffet im Wintergarten. Obwohl sich die Partygäste hinter Möbeln, unter Decken und in Wandschränken versteckten, konnten die Beamten alle 25 anwesenden Feiernden finden. Darunter waren auch die drei Söhne des Gastgebers, von dem jedoch jede Spur fehlte.

Krefeld: Party trotz Corona-Lockdown – Diese Strafen drohen nun

Wer gegen Corona-Regeln, wie das Party- und Veranstaltungsverbot verstößt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Partygäste, die vom Ordnungsamt oder der Polizei beim Feiern erwischt werden, müssen daher, wenn sie von der Polizei oder dem Ordnungsamt erwischt werden, bis zu 250 Euro zahlen. Party-Veranstalter müssen sogar noch tiefer in die Tasche greifen. In diesem Fall wird eine Geldstrafe von bis zu 500 Euro fällig. (nb)

Auch interessant