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Illegaler Welpenhandel in Krefeld: Sechs Labradore ohne Wasser und Futter gefunden

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Sechs Welpen in einer Transportbox.
Diese sechs Welpen fand die Polizei in einem Auto in Krefeld. © Polizeipräsidium Krefeld

In Krefeld wurden sechs Labradore in einem dreckigen Auto gefunden – ohne Wasser und Futter. Die Polizei vermutet illegalen Welpenhandel.

Krefeld – Sechs Welpen fiepen lautstark und verzweifelt in einem verdreckten Auto in Krefeld. Ohne Futter und Wasser laufen die Hundebabys in dem Pkw umher. Ein Zeuge bemerkt die kleinen Labradore und alarmiert die Polizei. Die Ermittler vermuten illegalen Welpenhandel.

Krefeld: Illegaler Welpenhandel – sechs Labradore in dreckigem Auto gefunden

Der Zeuge bemerkte die Welpen am Mittwochmorgen (15. September) gegen 4:35 Uhr in Krefeld Dießem/Lehmheide. Er hatte „lautes Fiepen“ aus einem geparkten Pkw gehört, berichtet ein Polizeisprecher am Donnerstag. Er rief die Polizei und die eintreffenden Beamten fanden in dem Auto sechs Welpen im Alter von acht bis zehn Wochen.

„Das Fahrzeug war bereits massiv verunreinigt, und die Welpen hatten kein Wasser und Futter. Sie konnten sich in dem Auto aber frei bewegen“, beschreibt der Polizeisprecher die Umstände. Die Beamten brachten die Hunde ins Tierheim. Bei den sechs Welpen soll es sich um reinrassige Labradore aus demselben Wurf handeln. Des illegalen Welpenhandels wird nun eine 20-jährige Frau verdächtigt. Sie ist schon polizeibekannt und muss nun mit einem Strafverfahren rechnen.

Immer wieder bekommt es die Polizei mit skrupellosen illegalen Welpenhändlern zu tun. Erst Ende August scheiterte in Ratingen ein versuchter Verkauf eines illegalen Welpen. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-HomepageTipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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