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Krefeld: Kriegswaffen verkauft – Mann muss zweieinhalb Jahre ins Gefängnis

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Ein Mann mit Handschellen vor Gericht.
Das Gericht verurteilte den Angeklagten in Krefeld zu zweieinhalb Jahren Haft (Symbolbild). © Robert Michael/dpa

Weil ein Waffenhändler aus Krefeld illegale Kriegswaffen verkauft hat, wurde er nun vor Gericht zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Krefeld – Ein Waffenhändler aus Krefeld ist wegen des illegalen Handels mit Kriegswaffen zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der 42-Jährige hatte nach Überzeugung des Amtsgerichts unter dem Deckmantel seines legalen Handels mit Dekorationswaffen bundesweit illegal auch Kriegswaffen wie Maschinenpistolen, Pistolen, Zubehör und Munition vertrieben, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte.

Krefeld: Mann betrieb illegalen Handel mit Kriegswaffen für 140.000 Euro

Auf das Strafmaß hatten sich die Prozessparteien im Gegenzug für ein prozessverkürzendes Geständnis geeinigt. Auf die Spur des 42-Jährigen hatte die Ermittler ein Strafverfahren im hessischen Gießen gebracht. Einer der dort Angeklagten hatte sich bei dem Krefelder Händler mehrere Kriegswaffen besorgt. Gegen weitere Kunden werde noch ermittelt, hieß es am Mittwoch. Laut Anklage hatte der nicht vorbestrafte 42-Jährige mit dem illegalen Waffenhandel über 140 000 Euro umgesetzt. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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