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Euskirchen: Kreis und Katwarn geben Hinweis für weitere Unwetter

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Von: Johanna Werning

Gewitter mit Blitzen über einem Feld.
Am Wochenende soll es zu Starkregenfällen in NRW kommen (Symbolbild) © Christopher Neundorf/Kirchner/Imago

Am Wochenende soll es im Kreis Euskirchen erneut zu Starkregen kommen. Über Katwarn gibt der Kreis nun erste Hinweise – und eine kleine Entwarnung.

Euskirchen – Knapp eine Woche ist seit der verheerenden Flutkatastrophe im Kreis Euskirchen vergangen, bei dem die Steinbachtalsperre überlief. Nun steht das nächste Unwetter vor der Tür, auf das einige Betroffene durchaus ängstlich schauen dürften. Das weiß auch der Kreis Euskirchen und gibt darum über die Warnapp „Katwarn“ eine kleine Entwarnung – inklusive Hinweise, wie man sich verhalten soll.

Euskirchen: Kreis und Katwarn geben Hinweis für weitere Unwetter

Es sei zwar mit Starkregen, Sturmböen und Hagel zu rechnen, „die Unwetterwarnung ist aber nicht vergleichbar mit den Unwetterereignissen der vergangenen Woche“. Das teilt der Kreis Euskirchen laut „Katwarn“ am Freitagabend mit. Der Deutsche Wetterdienst rechnet lediglich mit vereinzeltem Starkregen. Zusätzlich soll es vereinzelt zu Sturmböen kommen.

Der Kreis Euskirchen warnt jedoch, vorsichtig zu sein. Durch die bisherigen Unwetterschäden an Häusern und Straßen gebe es lose Trümmerteile. Zusätzlich stehen „vorsorglich die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk und weitere Einsatzkräfte bereit“, heißt es weiter.

Kreis Euskirchen: Weiteres Unwetter – „Gewitterzellen ziehen schneller weiter“

Während es am Samstagvormittag zu einzelnen Schauern kommt, ziehen am Nachmittag Gewitterwolken auf. „Dabei sind bis zum späten Abend stürmische Böen bis 80 Kilometer pro Stunde und lokal begrenzt“, heißt es auf „Katwarn“ weiter. Bei den Starkregenfällen ist mit bis zu 40 Litern pro Stunde zu rechnen.

Am Sonntag sei im Kreis Euskirchen zwar häufiger mit Gewittern zu rechnen, die Niederschlagsmenge liegt laut Berechnungen jedoch lediglich bei 25 Litern pro Quadratmeter. Möglich sind jedoch Sturmböen mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde und einzelnen Hagelschauern.

Und auch Diplom-Meteorologin Corinna Borau gibt vor dem Unwetter eine kleine Entwarnung für die Hochwassergebiete in NRW: „Alles wird dynamischer ablaufen, die Gewitterzellen ziehen schneller weiter und wir werden es zum Glück nicht mit einer so stark eingefahrenen Wetterlage wie vor einer Woche zu tun haben“, so Diplom-Meteorologin Corinna Borau weiter. Grau und Nass geht es dennoch auch in den nächsten Tagen weiter. (jw)

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