Brandursache unklar

Kreis Unna: 300 Strohballen brennen am Sonntag an zwei verschiedenen Orten

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Am Sonntag musste die Feuerwehr rund 60 Strohballen an einem Waldstück in Werne löschen.
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Zu zwei Einsätzen mit brennenden Strohballen müssen die Feuerwehren am Sonntag im Kreis Unna ausrücken. Die Brandursache ist in beiden Fällen unklar.

Kamen/Werne – Am Sonntagabend 20:46 Uhr werden die Feuerwehren in die Alte Bockumer Straße nach Werne-Stockum (Kreis Unna) alarmiert, weil etwa 60 Strohballen brannten. Das Heikle: Die brennenden Heuballen waren einem Waldstück gelagert waren. Mit ihrem Löscheinsatz konnte die Feuerwehr das Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Bäume verhindern.

60 Strohballen brennen in Werne: Ablöschen der Glutnester schwierig

Da die Heuballen dicht gepresst und eng gelagert waren, war es für die Feuerwehr schwierig diese vollständig von außen zu löschen. Durch die Einsatzleitung wurde deshalb Kontakt zum Eigentümer des Feldes bzw. der Heuballen hergestellt. Dieser unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Trecker, zog die Heuballen auseinander, sodass die Einsatzkräfte die vielen Glutnester im Inneren der Heuballen ablöschen konnten.

Für die Löscharbeiten musste der rechte Fahrstreifen der Hammer Straße in Fahrtrichtung Hamm für die Löscharbeiten gesperrt. Besonders das vollständige Ablöschen der Glutnester gestaltete sich für die Feuerwehr schwierig. Mit einem speziellen Zusatz konnte das Löschwasser tiefer ins Heu eindringen, um tiefer sitzende Glutnester zu löschen.

Die Brandursache ist unklar. Die Brandursachenermittler der Polizei versuchen das zu klären. Der Einsatz zog sich bis in den frühen Montagmorgen hin.

Kreis Unna: rund 250 Strohballen brennen in Kamen

Breits in der Nacht zum Sonntag mussten Feuerwehren gegen 2 Uhr zu einer Brandstelle zur Hilsingsstraße Ecke Mühlenstraße ausrücken. Dort brannten auf einem Feld rund 250 Strohballen in voller Ausdehnung. Da keine Gefahr für umliegende Flächen bestand, entschied sich die Feuerwehr die Heuballen kontrolliert abbrennen zu lassen.

250 Strohballen ließ die Freiwillige Feuerwehr Kamen in der Nacht zum Sonntag (21. März) kontrolliert abbrennen.

Die Brandstelle wurde gegen acht Uhr am Sonntagmorgen dem Landwirt zur weiteren Kontrolle übergeben, nachdem nochmals das nächstgelegene Wohngebiet auf Geruchsbelästigung kontrolliert wurde und auch bei dieser Kontrolle keine Feststellungen gemacht werden konnten. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei hat noch während der Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Brandeinsätze in NRW: Feuer und ihre Folgen

Welche massiven Auswirkungen Feuer haben können, zeigt ein Fall aus Gladbeck. Ein Feuer im Keller des Hauses brachte massive Brandschutzmängel in einem Hochhaus in Gladbeck zutage. Das Haus wurde geräumt. 157 Bewohner mussten raus. Dramatischer war ein Fall aus Heiligenhaus. Weil ein Bewohner eine Kerze vergessen hatte, brach ein Brand aus. Die Feuerwehr musste eine Mutter und ihr Baby über eine tragbare Leiter retten. (ots/lys)

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