1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Drei Ponys im Kreis Wesel gerissen – schon wieder deutet es auf Wölfe

Erstellt:

Zwei Wölfe laufen durch einen Wald.
Im Kreis Wesel wurden innerhalb von zwei Wochen drei Ponys gerissen (Symbolbild). © Armin Weigel/dpa

In Wesel-Schermbeck sind drei Ponys gerissen worden. Die Umstände deuten darauf hin, dass Wölfe die Pferde angegriffen haben.

Düsseldorf – Im niederrheinischen Wolfsschutzgebiet Wesel-Schermbeck sind innerhalb von zwei Wochen drei Ponys gerissen worden. Ein weiteres Pony sei durch einen Biss am Hinterlauf verletzt worden, teilte das nordrhein-westfälische Umweltministerium am Freitag mit. Alle Umstände deuteten darauf hin, dass Wölfe die Kleinpferde im Kreis Wesel angegriffen hätten. Die genetischen Untersuchungen laufen aber noch. In Hünxe wurde das erste Pony am 12. Oktober gerissen.

Ponys in Wesel-Schermbeck gerissen – wahrscheinlich vom Wolf

Staatssekretär Heinrich Bottermann riet Besitzern von potenziell gefährdeten Tieren – neben Ponys auch Schafen, Ziegen und Gatterwild – die Weiden wolfsabweisend einzuzäunen und die Tiere rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit in einen Stall zu bringen.

Im Raum Schermbeck leben mehrere Wölfe. In der Vergangenheit hatten sie schon mehrfach Ponys und Schafe gerissen. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant