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Bombenentschärfung in Bochum-Werne: Entschärfung erfolgreich beendet

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Von: Mick Oberbusch, Melissa Ludstock, Benjamin Stroka

Fundradius Bombe in Bochum, Weltkriegsbombe angeschnallt (Symbolbild) (Montage).
In Bochum-Wesel ist am 18. Mai eine Weltkriegsbombe gefunden worden, die noch am selben Tag entschärft werden muss (Symbolbild, IDZRW-Montage). © Stadt Bochum & Heiko Rebsch/Imago

Bombenentschärfung in Bochum-Werne: Im Bereich der Kreyenfeldstraße wurde eine Bombe entdeckt. Der 250-Kilo-Blindgänger konnte am Abend entschärft werden.

Update, 19:55 Uhr: Die Bombe in Bochum-Werne ist erfolgreich entschärft. Das teilt die Stadt am Mittwochabend mit. „Alle Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Wohnungen zurück. Vielen Dank an den Kampfmittelräumdienst und an alle Helferinnen und Helfer!“

Bereits am Morgen wurde der mögliche Verdachtspunkt in der Kreyenfeldstraße, Höhe Teichmannstraße, auf einen Blindgänger untersucht. Um 13:10 Uhr teilte die Stadt dann auf Facebook mit, dass eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe mit Aufschlagszünder gefunden worden ist und noch im Laufe des Tages entschärft werden müsse.

Betroffen waren rund 1800 Menschen, darum zog sich die Evakuierung des abgesperrten Bereichs über mehrere Stunden. Erst jetzt können die Anwohnerinnen und Anwohner zurück in ihre Häuser und auch die Straßensperrungen werden nun nach und nach aufgehoben.

Bombenentschärfung in Bochum-Werne: Entschärfung läuft

Update, 18:48 Uhr: Die Bombe in Bochum-Werne wird nun entschärft. „Die Evakuierungsmaßnahmen sind abgeschlossen. Der Kampfmittelräumdienst beginnt mit der Entschärfung“, teilt die Stadt Bochum mit.

Bombe in Bochum: Evakuierung läuft

Update, 18:42 Uhr: Die Bombenentschärfung hat noch nicht begonnen, die Evakuierung der umliegenden Gebäude läuft noch.

Bombenentschärfung in Bochum-Werne: Notunterkunft aktuell von 39 Menschen genutzt

Update, 17:30 Uhr: Wie die Stadt Bochum mitteilt, ist die Evakuierung derzeit in vollem Gange. „Zwei Evakuierungsgruppen haben ihre Arbeit abgeschlossen. Sechs weitere arbeiten noch weiter an der Evakuierung“, erklärt die Stadt. Die Aufenthaltsmöglichkeit in der Willy-Brandt-Gesamtschule werden zudem aktuell von 39 Menschen genutzt, heißt es weiter.

Bombenentschärfung in Bochum-Werne: Evakuierung gestartet, Straßen gesperrt

Update, 16:12 Uhr: Wie die Stadt Bochum berichtet, hat die Polizei Bochum im Zuge der aktuell stattfindenden Evakuierung folgende Straßen gesperrt. Wie lange die Evakuierung andauert und wann die Bombe entschärft werden kann, ist aktuell noch nicht abzusehen.

Bombenentschärfung in Bochum-Werne: Evakuierung gestartet, Straßen gesperrt

Update, 15:52 Uhr: Wie die Stadt Bochum erklärt, sind im Zuge des Bombenfunds in Werne aktuell 136 Einsatzkträfte unterwegs. Die Evakuierung ist gegen 15:45 Uhr gestartet. „Für die betroffenen Bewohner*innen ist eine Betreuungsstelle an der Willy-Brandt-Gesamtschule, Wittekindstraße 33, eingerichtet. Shuttlebusse fahren ab Werner Hellweg/Deutsches Reich und Kreyenfeldstraße in Höhe der Schule.“ Das Bürgertelefon, welches aktuell ein hohes Anruferaufkommen verzeichne, ist weiterhin unter der 0234 910-3333 erreichbar.

Bombenentschärfung in Bochum-Werne: Evakuierung ab 16 Uhr geplant

Update, 14:16 Uhr: Inzwischen hat auch die Nina-Warnapp ausgelöst, wenn auch rund 30 Minuten nach Bekanntgabe des Fundes durch die Stadt Bochum. Auf Facebook will eine Betroffene wissen, wie lange es ungefähr dauert, bis Evakuierung und Entschärfung vorüber sind. „Leider können wir das schwer abschätzen. In dem kleinen Evakuierungskreis wohnen viele Anwohner*innen. Wir halten euch hier auf dem Laufenden“, erklärt die Stadt selbst. In etwas weniger als zwei Stunden steht zunächst einmal die Entschärfung an.

Bombenentschärfung in Bochum-Werne: 1.800 Menschen betroffen

Update vom 18. Mai, 13:40 Uhr: In einem Bereich von etwa 250 Meter um die Fundstelle müssen Häuser und Gebäude evakuiert werden. 1.800 Menschen sind davon betroffen. Zudem müssen auch zwei Kindergärten, eine Schule, zwei Apotheken und mehrere Haltestellen evakuiert werden.

Das Bild zeigt eine Grafik zum Evakuierungsradius der Stadt Bochum.
Bei der Entschärfung der Fliegerbombe in Bochum wurde der Evakuierungsradius auf 250 Meter festgelegt. © Stadt Bochum

Bombenentschärfung in Bochum: Verdacht bestätigt

Unsere aktualisierte Erstmeldung vom 18. Mai 2022: Bochum – Nun ist klar: Der Verdachtsfall eines Bombenfundes in Bochum konnte bestätigt werden. Wie die Stadt am Mittwoch gegen 13:10 Uhr auf Facebook mitteilte, wurde die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe mit Aufschlagszünder bei Sondierungsarbeiten an der Kreyenfeldstraße, Höhe Teichmannstraße gefunden. Die Entschärfung soll noch im Laufe des Mittwochs, 18. Mai, stattfinden.

Bombenfund in Bochum: Evakuierung startet um 16 Uhr – 1.800 Menschen betroffen

„Die Fliegerbombe wird im Laufe des Tages entschärft. Rund 1.800 Bochumer*innen müssen in einem Sicherheitsabstand von 250 Metern um die Bombe ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Evakuierung beginnt voraussichtlich um 16 Uhr“, heißt es in dem Post vom Mittwoch, 18. Mai 2022.

Bochum: Bombenfund an der Kreyenfeldstraße – Kampfmittelverdacht bestätigt

Zunächst wurde der betroffene Bereich untersucht. Der Grund: Kampfmittelverdacht. „Sollte sich der Verdacht bestätigen, muss das Kampfmittel im Laufe des Mittwochnachmittags entschärft werden“, teilte die Stadt dazu im Vorfeld mit.

Kampfmittelverdacht – was ist das?

Bei ähnlichen Fällen in der Vergangenheit handelte es sich oftmals um einen Blindgänger oder um alte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Immer wieder werden unter anderem Weltkriegsbomben noch heute im Boden entdeckt.

Bombenfund in Bochum? A40 in unmittelbarer Nähe

Die A40 liegt in unmittelbarer Nähe des Verdachtspunktes. Sollte es eine Bombenentschärfung und Evakuierung der umliegenden Gebäude geben, könnte auch die Autobahn unter Umständen gesperrt werden. Erst wenige Tage zuvor gab es einen Bombenfund in Bochum. Nach aktuellen Informationen ist die A40 nicht von einer Sperrung betroffen.

Bochum: Was müssen Anwohner wissen?

Anwohner werden gebeten, die aktuellen Informationen zu verfolgen. Die Stadt nennt dazu die WarnApp NINA, die Social Media Kanäle der Stadt sowie bochum.de. 24RHEIN wird zudem aktuell berichten.

Dieser Text wird laufend aktualisiert. (mlu) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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