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Explosion im Chempark: „Tragischer Moment für die Stadt Leverkusen“

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Von: Jana Wehmann, Nina Büchs

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und Rettungsdienste stehen unweit einer Zufahrt zum Chempark in Leverkusen über dem eine dunkle Rauchwolke aufsteigt.
Im Chempark in Leverkusen hat sich eine schwere Explosion ereignet. © Oliver Berg/dpa

Im Chempark Leverkusen kam es am Dienstag zu einer Explosion. 16 Personen wurden verletzt, weitere vermisst. Die Pressekonferenz ab 14 Uhr im Liveticker.

Update, 14: 33 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

Explosion in Leverkusen: Obst aus Gärten in Opladen und Bürrig muss abgewaschen werden

Update, 14: 31 Uhr: „Spielplätze in Opladen und Bürrig werden geschlossen. Bürger werden aufgerufen, in den Stadtteilen das Obst aus den Gärten abzuwaschen“, teilte Uwe Richrath, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen mit. Ziel sei der maximale Schutz, so Richrath.

Update, 14:28 Uhr: Zu den Tanklagern, die in Brand geraten waren, sagte Friedrich, dass das Feuer auf insgesamt drei der Tanklager übergegriffen hatte. Anwohner sollen nun nach wie vor zu Hause bleiben. Bei Symptomen sollen Anwohner dies der eingerichteten Hotline melden und sich aufklären lassen, so Friedrich.

Explosion in Leverkusen: Identität des Toten ist noch nicht geklärt

Update, 14:27 Uhr: Da der Strom reduziert wurde, wurde die Produktion nun auch heruntergefahren, so Chempark-Leiter Friedrich. Am Standort waren an diesem Tag 50 bis 60 Mitarbeiter beschäftigt. Der Schwerverletzte Mitarbeiter habe schwere Brandverletzungen erlitten. „Die Verletzungen sind sehr ernst, es besteht Lebensgefahr“, so Friedrich. Die Identität des Toten müsse noch geklärt werden.

Leverkusen: Anwohner sollen weiterhin in Häusern bleiben und Fenster geschlossen halten

Update, 14: 26 Uhr: „Wir führen in den betroffenen Stadtteilen Messungen durch. Zurzeit gilt noch: bleiben Sie bitte in den Häusern und halten sie Fenster geschlossen“, so Feuerwehrchef Greven. Er gehe davon aus, dass die Warnung nur noch ein paar Stunden gilt.

Explosion und Brand in Leverkusen: Ursache ist weiter unklar

Update, 14: 23 Uhr: „Zur Ursache können wir jetzt aktuell nichts sagen. Der Schwerpunkt liegt noch auf der Suche nach den Vermissten“, so Friedrich.

Update, 14:21 Uhr: Eine genaue Analyse der Wolke liege derzeit nicht vor, so Chempark-Leiter Friedrich. „Es wird weiter zur Vorsicht in Bürrig und Opladen aufgerufen.“ Verdächtige Niederschläge sollen nicht angefasst werden, stattdessen soll Abstand gehalten werden. Zudem solle der Chempark in diesem Fall informiert werden, so Friedrich.

Leverkusen: Schwerverletzer Mitarbeiter wurde nach Explosion nach Köln-Mehrheim gebracht

Update, 14:19 Uhr: „Der Schwerverletzte Mitarbeiter wurde nach Köln Mehrheim gebracht“, so Hummel, Chef der Werksfeuerwehr von Currenta.

Update, 14:17 Uhr: „Wir waren sehr schnell vor Ort. Die aktuelle Situation hinsichtlich der Vermissten ist unser Einsatzschwerpunkt.
Wir sind intensiv an der Suche der Vermissten beteiligt und die Sicherung der Einsatzstelle“, sagt Hermann Greven, Chef der Leverkusener Feuerwehr.

Explosion im Chempark Leverkusen: „Wir bedauern zutiefst die Verletzten und den Verstorbenen“

Update, 14:14 Uhr: „Ich habe das mitbekommen, die immense Detonation im gesamten Stadtgebiet“, erzählt Richrath. Es sei ein „tragischer Moment für die Stadt Leverkusen“ gewesen. Auch der Oberbürgermeister hoffe, die vier vermissten Personen noch lebend zu finden.

Update, 14:11 Uhr: „Aktuell gibt es keine akute Gefährdungslage, aber eine Gefährdungslage. Wir bedauern zutiefst die Verletzten und den Verstorbenen. Ich habe die Hoffnung, dass die Vermissten noch lebend gefunden werden“, so Friedrich. Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen, Uwe Richrath, ergänzt: „Wir sind in Gedanke bei der Familie des getöteten Mitarbeiters“.

Update, 14:10 Uhr: Chempark-Leiter Lars Friedrich spricht von „schweren Stunden“ am Standort in Leverkusen. Bei dem Ereignis sei nun ein Toter zu beklagen. Insgesamt gibt es noch 16 Verletzte, vier Personen werden noch vermisst.

Update, 14:07 Uhr: Die Pressekonferenz hat nun begonnen. Sie ist für 30 Minuten angesetzt, so Herr Büdner von der Krisenkommunikation des Unternehmens Currenta.

Update, 14:01 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt leicht verzögert.

Leverkusen – Bei einer Explosion mit anschließendem Brand im Entsorgungszentrum des Chemparks Leverkusen geht die Suche nach Vermissten weiter. 16 Menschen wurden dabei verletzt, fünf Mitarbeiter seien derzeit noch nicht auffindbar, so der Betreiber. Der Brand konnte inzwischen gelöscht werden, teilte die Stadt Leverkusen mit. Um 14 Uhr gibt der Betreiber dazu eine Pressekonferenz. Wir berichten live.

Mehrere Verletzte und Vermisste nach Explosion in Leverkusen: Was wir wissen und was wir nicht wissen

Gegen 09:40 Uhr ist es am Dienstag zu einer Explosion mit anschließendem Brand im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig gekommen, so der Betreiber des Chemparks. In dem Tanklaster sollen sich nach Angaben der Stadt Lösungsmittel befunden haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ordnete das Ereignis in die Warnstufe „Extreme Gefahr“ ein. Auch die Katwarn-App löste aus, zudem waren Sirenen zu hören. Zahlreiche Bilder im Internet zeigen eine dunkle Rauchwolke. Nach der Explosion konnten inzwischen insgesamt 16 Menschen geborgen werden, dabei handelt es sich um vier Schwerverletzte und zwölf Verletzte. Fünf Mitarbeiter werden noch vermisst, so der Betreiber auf Facebook.

Unklar ist hingegen, was zu der Explosion geführt hat.

Leverkusen: Diese Stadtteile und Regionen sind aktuell besonders betroffen

Insbesondere betroffen sind derzeit die Stadtteile Bürrig, Rheindorf und Opladen, teilte die Stadt Leverkusen auf Facebook mit. Zudem wurde die Gefahrenwarnung nun auch auf das Stadtgebiet Solingen im Bereich Aufderhöhe und Ohligs erweitert. Die Stadt Köln ist dagegen nicht betroffen. So wurden dort zwar Luftmessungen durchgeführt, jedoch konnten dort keine Auffälligkeiten festgestellt werden, twitterte die Feuerwehr Köln. (nb)

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