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Leverkusen: Polizei durchsucht Recyclingbetrieb – Schadstoffe könnten in Boden gelangt sein

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Von: Nina Büchs

Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug.
Die Polizei durchsucht seit heute Morgen einen Recyclingbetrieb in Leverkusen (Symbolbild). © Hendrik Schmidt/dpa

In einem Recyclingbetrieb in Leverkusen könnte es zu einer Verunreinigung von Boden und Gewässern gekommen sein. Auch Experten sind vor Ort, um Bodenproben zu entnehmen.

Leverkusen – Wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag bekannt gaben, wird seit dem Morgen ein Recyclingbetrieb in Leverkusen durchsucht. Es steht der Verdacht im Raum, dass es dort zu einer Gewässer- und Bodenverunreinigung kam.

Leverkusen: Polizei durchsucht Recyclingbetrieb – Verdacht auf Gewässer- und Bodenverunreinigung

„Auf dem Gelände des Entsorgers sollen bei der Zerlegung von Lokomotiven freigesetzte Schadstoffe nicht ordnungsgemäß entsorgt worden sein. Dabei sollen PCB-haltige Stoffe in den Boden gelangt sein“, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizei.

Ermittlung in Leverkusen: Wurden Gewässer und der Boden verunreinigt? Experten nehmen Bodenproben

Derzeit ist die Technische Einsatzeinheit der Polizei mit Baggern und mit Spezialisten des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV NRW) vor Ort, um Bodenproben vom Betriebsgelände zu entnehmen. Zudem wird eine Umweltinspektion von Vertretern der Bezirksregierung Köln durchgeführt, die unter anderem für Abfallwirtschaft zuständig sind.

Erst im Januar kam es übrigens in Aachen zu einer Verunreinigung des Trinkwassers. Dort wurde ein Bakterienbefall im Leitungswasser festgestellt. Laut den Stadtwerken handelte es sich jedoch um einen Einzelfall. Weitere Proben blieben unauffällig. (nb)

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