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Leverkusen: Bewegende Trauerfeier nach Explosion im Chempark

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Frank Hyldmar, Vorstandsvorsitzender von Currenta, nimmt bei einer Trauerfeier für die Todesopfer bei der Explosion der Sondermüllverbrennungsanlage im Bayer Chempark Ende Juli, Abschied.
Mit einer Gedenkfeier wurde am Freitag von den Opfern der Chempark-Explosion in Leverkusen Abschied genommen. © Roberto Pfeil/dpa

Am Freitag fand in Leverkusen eine Trauerfeier für die sieben Opfer der Explosion im Chempark Ende Juli statt. In der Stadt sollen nun Gedenkstätten errichtet werden.

Leverkusen – Rund sechs Wochen nach der Explosion in einer Leverkusener Sondermüllverbrennungsanlage haben Mitarbeiter und Angehörige bei einer berührenden Gedenkfeier der sieben Toten gedacht. Am Unglückstag sei die „Brutalität eines Ereignisses“ über die Familien der Opfer, das Unternehmen und auch die ganze Stadt hereingebrochen, sagte der Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) am Freitag. „Wir stehen zusammen in der Trauer.“

Leverkusen baut Gedenkstätten nach Chempark-Explosion

An der Veranstaltung auf einem Flugplatz nahmen etwa 200 Menschen teil, mehrere Hundert verfolgten sie zudem über einen Livestream. Auf einer Bühne standen großformatige Fotos der Opfer, für die je eine Kerze leuchtete.

Der Chef des Chempark-Betreibers Currenta, Frank Hyldmar, kündigte an, dass zwei Gedenkstätten errichtet würden. Vor dem Entsorgungszentrum in Leverkusen-Bürrig sowie vor der Unternehmenszentrale in Leverkusen sollten in der kommenden Woche Bäume gepflanzt und Gedenktafeln angebracht werden. Bis zum ersten Jahrestag des Unglücks würden die Gedenkorte künstlerisch gestaltet.

Explosion im Chempark Leverkusen: Ursache immer noch unklar

Die genaue Ursache für die Explosion am 27. Juli ist noch nicht geklärt. Nach ersten Untersuchungen wird eine chemische Reaktion des Abfalls vermutet. Die Staatsanwaltschaft Köln hat ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Explosion eingeleitet. Sie will herausfinden, ob menschliche Fehler zu dem Unglück geführt haben. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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