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Lünen: Geldautomat gesprengt – Verdächtiger in Venlo festgenommen

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Ein Geldautomat an einer Hauswand wurde gesprengt.
In Lünen wurde ein Geldautomat gesprengt (Symbolbild). © Reiss/IMAGO

In Lünen wurde am Freitag ein Geldautomat gesprengt. Die Polizei hat inzwischen einen Tatverdächtigen in Venlo an der niederländischen Grenze festgenommen.

Lünen – Unbekannte haben am Freitagmorgen (10. September) in Lünen im Kreis Unna einen Geldautomaten gesprengt. Weniger als zwei Stunden nach der Sprengung ist ein Tatverdächtiger in der niederländischen Grenzstadt Venlo festgenommen worden.

Der Mann sei am Freitag in der Nähe eines Autos aufgegriffen worden, das mutmaßlich bei der Tat benutzt worden sei, teilte die niederländische Polizei mit. Die Umgebung des Fahrzeugs wurde abgeriegelt, während Sprengstoffexperten der Armee den Wagen untersuchten, wie die Nachrichtenagentur ANP berichtete. Etwa 100 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen verlassen. 

Geldautomat in Lünen gesprengt: Zweites Sprengpaket gefunden

Die Sprengung des Geldautomaten einer Bankfiliale in Lünen ereignete sich laut deutschen Polizeiangaben am Morgen gegen 3:55 Uhr. Zeugen berichteten demnach, dass drei Männer aus der Filiale rannten und dann weiter flüchteten. Bei der Fahndung nach ihnen wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt. Die Festnahme des einen Tatverdächtigen in Venlo erfolgte laut Mitteilung der niederländischen Polizei um 5:30 Uhr. 

Mehrere Anrufer hätten in Lünen den lauten Knall gehört und die Beamten alarmiert. Ob etwas erbeutet wurde, sei noch unklar, so der Sprecher. LKA-Beamte fanden den Angaben zufolge ein weiteres Sprengpaket im Vorraum der Bankfiliale, das kontrolliert gesprengt werden sollte. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. (jaw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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