1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Mädchen (8) ging beim Schwimmunterricht unter – Polizei geht von Unglück aus

Erstellt:

Wasser im Schwimmerbecken in einem Hallenbad.
Das Symbolbild zeigt Wasser in einem Schwimmbecken mit Bahnen. © Christoph Hardt/Future Image/Imago

In Kleve ist ein acht Jahre altes Mädchen während des Schwimmunterrichts leblos im Wasser gefunden worden. Sie schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

Update vom 28. Oktober, 12:48 Uhr: Die Schülerin (8), die am Donnerstag beim Schwimmunterricht einer Grundschule in Kleve leblos im Wasser gefunden wurde, ist außer Lebensgefahr. Das berichtet die Polizei am Freitagmittag. Das Mädchen werde weiterhin in einer Klinik behandelt.

Inzwischen haben die Ermittler auch nähere Details zu dem Vorfall genannt. Demnach geht die Polizei von einem tragischen Unglücksfall aus. „Stand der Ermittlungen zur Ursache ist, dass die 8-Jährige an einer bislang nicht bekannten Vorerkrankung leidet, die bewirkt haben könnte, dass das Mädchen im Wasser bewusstlos wurde“, heißt es vonseiten der Ermittler. Es gebe hingegen keine Hinweise auf eine Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Lehrer oder ein Einwirken Dritter.

Erstmeldung:

Mädchen (8) geht plötzlich beim Schwimmunterricht unter – Lebensgefahr

Kleve – Beim Schwimmunterricht einer Grundschule in Kleve-Materborn (NRW) kam es am Donnerstagmorgen zu einem tragischen Vorfall. Ein acht Jahre altes Mädchen ist aus bislang unbekannten Gründen im Wasser untergegangen und schwebt in Lebensgefahr. Zwei Lehrkräfte hatten ihren leblosen Körper gegen 10:30 Uhr im Wasser entdeckt.

Kleve: Unfall im Schwimmunterricht – Mädchen in Lebensgefahr

Nach Angaben einer Polizeisprecherin haben die Lehrkräfte daraufhin das Mädchen aus dem Schwimmbecken geholt und erfolgreich wiederbelebt. Die Achtjährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Duisburg gebracht. Sie schwebt nach letzten Informationen weiterhin in Lebensgefahr.

Nähere Hintergründe zum Unfallhergang gibt es noch nicht. Die Mitschüler wurden von Schulsozialarbeitern und Opferschützern betreut, die auch die Eltern des Mädchens informiert haben. Die Ermittlungen in dem Fall hat die Kriminalpolizei aufgenommen. (bs/dpa) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant