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33-Jähriger in Dormagen getötet – war es Notwehr?

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Polizeiabsperrung mit Polizeiauto im Hintergrund.
Nach dem Tod des 33-Jährigen ermittelt eine Mordkommission aus Düsseldorf (Symbolbild). © U. J. Alexander/Imago

Eine Mordkommission ermittelt nach dem Tod eines 33-Jährigen in einem Keller in Dormagen. Der Verdächtige hat sich gestellt – und spricht von Notwehr.

Update vom 27. Dezember, 15:23 Uhr: Im Fall eines toten 33-Jährigen, der in Dormagen gefunden wurde, hat sich am Dienstagvormittag (27. Dezember) ein Verdächtiger gestellt. Es handelt sich um einen 17-Jährigen aus Dormagen, der sich über einen Rechtsanwalt bei der Polizei meldete und eine Aussage machte, berichten die Ermittler.

Der 17-Jährige sagte aus, dass er den 33 Jahre alten Mann persönlich gekannt habe. „Am Tattag habe dieser ihn in den Keller des Mehrfamilienhauses geführt und ihn dort bedroht. Im Zuge dessen habe er ein Messer gezogen und dem Geschädigten einmal in den Hals gestochen, um sich zu verteidigen“, berichten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Verdächtige sei nach der Vernehmung nicht festgenommen worden. Die Mordkommission soll nun ermitteln, ob der Jugendliche in Notwehr gehandelt hat.

33-Jähriger in Dormagen umgebracht – Mordkommission ermittelt

Update vom 22. Dezember, 13:47 Uhr: Nach dem Tod eines 33-Jährigen in Dormagen steht fest, dass der Mann umgebracht wurde. Das habe eine Obduktion bestätigt, teilte die Staatsanwaltschaft aus Düsseldorf mit. Die Ermittlungen der Mordkommission laufen auf Hochtouren. Das Opfer, das am späten Dienstagabend im Keller eines Mehrfamilienhauses gefunden wurde, stammt aus Euskirchen, rund 60 Kilometer von Dormagen entfernt.

Ein Hausbewohner hatte Lärm gehört und den Mann dann im Keller gefunden. Dort soll auch der Tatort sein. Welcher Art die tödlichen Verletzungen sind, wollten die Ermittler aus taktischen Gründen nicht mitteilen. Wie die Staatsanwaltschaft erklärt, war der 33-Jährige für die Polizei kein Unbekannter. Er soll bereits mehrfach mit Drogendelikten in Erscheinung getreten sein.

33-Jähriger stirbt in Keller – Hinweise auf Gewaltverbrechen

Erstmeldung vom 21. Dezember 2022: Dormagen – Ein 33 Jahre alter Mann wurde am späten Dienstagabend schwer verletzt in einem Keller in Dormagen (Rhein-Kreis Neuss in NRW) gefunden. Der Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Es gibt offenbar Hinweise auf ein Gewaltverbrechen.

Dormagen: 33-Jähriger tot – Mordkommission ermittelt

Der 33-jährige Mann stammt aus Euskirchen. Er war im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Krefelder Straße gefunden worden. „Das Opfer hatte Verletzungen, aufgrund derer ein mögliches Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden kann“, berichten Polizei und Staatsanwaltschaft. Eine Mordkommission unter der Leitung der Polizei Düsseldorf hat die Ermittlungen aufgenommen.

„Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar“, heißt es weiter. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet derweil um Zeugenhinweise. Wer verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Krefelder Straße gemacht hat oder sonstige Informationen mit Bezug zur Tat besitzt, kann die Mordkommission unter der Telefonnummer 02131 300-0 erreichen. (bs/ots) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland & NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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