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Meerbusch: Unbekannte sprengen Geldautomat – Explosion verursacht schwere Schäden

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Von: Johanna Werning

Feuerwehrleute stehen vor dem Selbstbedienungscenter der Deutschen Bank, in dem unbekannte Täter einen Geldautomaten gesprengt hatten.
Feuerwehrleute stehen vor dem Selbstbedienungscenter der Deutschen Bank, in dem unbekannte Täter einen Geldautomaten gesprengt hatten. © David Young/dpa

In Meerbusch wurde ein Geldautomat gesprengt. Die Täter entkamen unerkannt. Ob sie Bargeld erbeuteten, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Meerbusch – Am frühen Dienstagmorgen, 28. Dezember, wurde in Meerbusch ein Geldautomat an der Kaarster Straße gesprengt. „Nach bisherigen Erkenntnissen betraten zwei Täter das Selbstbedienungscenter einer Bank und zerstörten mit einer bislang unbekannten Substanz einen Geldausgabeautomaten“, so die Kreispolizei Rhein-Kreis Neuss.

Meerbusch: Unbekannte sprengen Geldautomat und entkommen mit Fluchtwagen

Laut Zeugenaussagen soll es um 4:40 Uhr zur Detonation an dem Selbstbedienungscenter der Deutschen Bank gekommen sein. Danach flüchteten die beiden unbekannten Täter mit einem Fluchtfahrzeug, welches auf der Kreuzung Kaarster Straße und Schützendelle wartete. Ein dritter Mittäter fuhr den Wagen. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich um ein dunkles Coupé oder Cabrio der Marke Audi oder VW mit dem Kennzeichen „VIE“ (Kreis Viersen) handeln. Der Wagen raste mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Willicher Straße davon.

Die beiden flüchtenden Personen werden als mindestens 1,80 Meter groß, mit schlanker, beziehungsweise kräftiger Statur, dunklen Haaren und dunkler Bekleidung beschrieben. Ob die Täter Bargeld erbeuteten, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Der Geldautomat und der Bank-Vorraum wurden schwer beschädigt. Ein nebenan befindliches Reisebüro wurde leicht beschädigt. Schäden an der Gebäudestruktur entstanden nicht.

Meerbusch: Unbekannte sprengen Geldautomat –Polizei sucht Zeugen

Die Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieben bislang ohne Erfolg. Zeugen, die Hinweise zu den beiden Tätern, dem Fluchtwagenfahrer oder der Tat machen können, sollen sich bei der Polizei melden. Ansprechpartner sind dabei die Einsatzkräfte des Kriminalkommissariats 14 unter der Telefonnummer 02131 300-0.

Die Ermittlungen „zur Art des verwendeten Sprengmittels und zur Höhe einer möglichen Tatbeute laufen weiter“, so die Polizei weiter. Wenige Stunden vor der Tat in Meerbusch wurde auch ein Geldautomat in Köln gesprengt. (jw mit ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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