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Meerbusch: Großeinsatz auf der A57 – Polizei ruft vorsorglich Amok-Alarm aus

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Ein SEK-Polizist bewacht im Zusammenhang mit einem Amok-Alarm ein sichergestelltes Fahrzeug.
Am Samstag kam es auf der A57 zu einem Großeinsatz © Daniel Evers/dpa

Am Samstag kam es auf der A57 zu einem Großeinsatz. Vorsorglich wurde auch ein Amok-Alarm ausgerufen. Ein Mann provozierte mehrere Unfälle und raubte Pkw.

Meerbusch – Ein Autofahrer hat am 7. August auf der Autobahn 57 bei Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mehrere Unfälle provoziert und einen vorsorglichen Amok-Alarm bei der Polizei ausgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein Motorradfahrer bei einem der Unfälle verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Samstagnachmittag. Beamte haben den mutmaßlichen Täter bereits festgenommen. Es handelt sich um einen 36-Jährigen aus Essen.

Großeinsatz auf A57 bei Meerbusch: Mehrere beschädigte Fahrzeuge und zwei geraubte Pkw

Die Polizei war mit einer Vielzahl an Kräften im Einsatz, darunter Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber. Zuvor wurden gegen 14 Uhr mehrere Unfälle auf der A57 in Richtung Nimwegen gemeldet. Die Bilanz: Mehrere beschädigte Fahrzeuge auf der A57 in Richtung Nimwegen und zwei geraubte Pkw.

Meerbusch: Großeinsatz auf der A57 – Polizei nimmt mutmaßlichen Täter fest

An der Anschlussstelle Bovert hat der 36-Jährige die A57 verlassen. Der Tatverdächtige erlangte gewaltsam einen Mini und flüchtete damit weiter in Richtung Stadtgebiet Meerbusch. Am Friedhof Osterath brachte der Mann dann – nach weiteren Verkehrsunfällen – erneut ein Fahrzeug in seine Gewalt. Schließlich setzte er seine Flucht fußläufig fort. Er konnte jedoch im Nahbereich durch Streifenbeamte der Polizei im Rhein-Kreis Neuss überwältigt und festgenommen werden.

Zeugenaussagen zufolge hatte der Mann auch ein Messer dabei, sagte der Polizeisprecher. Gerüchte über Verletzte im Stadtgebiet dementierte der Sprecher. Durch den Tatverdächtigen seien keine weiteren Menschen körperlich zu Schaden gekommen. Allerdings hätten einzelne Personen, die das Geschehen beobachteten, einen leichten Schock erlitten. Die Ermittlungen zu möglichen Verletzen und Hintergründen der Tat dauern weiter an. Ein erster Drogenvortest bei dem hochaggressiven Mann verlief positiv. (dpa/lnw/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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