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Nach Amokdrohung an Krefelder Schule – Ermittlungen gegen 16-Jährigen

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Die Polizei hat Absperrbänder aufgehängt, im Hintergrund steht ein Polizeiauto
Die Schule wurde in der Nacht mit Sprengstoffhunden durchsucht. (Symbolbild) © Christoph Reichwein/dpa

Am Montag ging bei der Schulleitung eines Gymnasiums in Krefeld eine Amokdrohung ein. Die Polizei konnte inzwischen einen Verdächtigen (16) ermitteln.

Update vom 24. Januar, 17:02 Uhr: Nach einer Amokdrohung gegen das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium in Krefeld hat die Polizei am Dienstagvormittag einen Verdächtigen ermittelt. Dabei handelt es sich um einen 16 Jahre alten Jugendlichen aus Baden-Württemberg. Gegen ihn werde nun wegen der Störung des öffentlichen Friedens ermittelt, teilt die Polizei mit. Nähere Angaben in dem Fall wurden noch nicht gemacht.

Die Polizei hatte die Drohung vom Montag schnell als „nicht ernst zu nehmend eingestuft“. Dennoch wurde die Schule in der Nacht zum Dienstag mit Sprengstoffspürhunden durchsucht. Verdächtige Gegenstände wurden dabei nicht gefunden. „Der Unterricht fand am Dienstag wie gewohnt statt, die Polizei zeigte verstärkte Präsenz im Umfeld der Schule“, berichtet die Polizei.

Erstmeldung vom 24. Januar, 8:53 Uhr:

Nach Amokdrohung: Polizei zeigt Präsenz an Krefelder Schule

Krefeld – Bei der Schulleitung des Maria-Sibylla-Merian Gymnasiums in Krefeld ist am Montagnachmittag, dem 23. Januar, eine Amokandrohung eingegangen. Diese verständigte umgehend die Polizei. Die Ermittlungen zur Herkunft der Drohung wurden aufgenommen. Zusätzlich wurde die Schule im Laufe der Nacht mit Sprengstoffhunden durchsucht. Verdächtige Gegenstände wurden nicht gefunden.

„Nach jetzigem Stand gehen Schulleitung und Polizei nicht von einer Ernsthaftigkeit der Drohung aus“, wie die Polizei Krefeld erklärt. Die Polizei wird trotzdem mit starken Kräften vor Ort sein. Laut dem Schulleiter Olaf Muti handele es sich bei dem Einsatz um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der Unterrichtsbetrieb laufe bereits. „Abgesehen von dem außergewöhnlichen Auftakt des Tages werden wir heute daher einen ganz normalen Schultag gestalten“, so Muti. Die Ermittlungen der Polizei dauern aktuell noch an. (mg) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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