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Mettmann: Acht Monate alter Säugling angefahren – unbekannter Täter flüchtet

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Von: Jana Wehmann

Das Blaulicht eines Polizeiwagens.
Ein acht Monate alter Säugling wurde in Mettmann angefahren (Symbolbild). © Rene Ruprecht/dpa

In Heiligenhaus hat ein Unbekannter einen Kinderwagen angefahren und einen acht Monate alten Säugling verletzt. Anschließend flüchtete der Autofahrer.

Mettmann – In Heiligenhaus im Kreis Mettmann fuhr am Donnerstagabend, 20, Mai, ein Unbekannter einen Kinderwagen an und verletzte einen acht Monate alten Säugling. Der Autofahrer flüchtete anschließend von der Unfallstelle.

Mettmann: Kinderwagen in Heiligenhaus angefahren – Autofahrer flüchtet

Gegen 18:17 Uhr bewegte sich eine 35-jährige Frau zu Fuß mit einem Kinderwagen, in welchem sich ihr acht Monate alter Säugling befand, auf dem Südring in Heiligenhaus. Sie wollte die Nonnenbrucher Straße bei grüner Ampel überqueren.

Als sie bereits auf der Hälfte der Fahrbahn war, näherte sich ein schwarzer Pkw, der den Kinderwagen aus noch ungeklärter Ursache touchierte. Durch die Kollision kippte der Kinderwagen und der darin befindliche Säugling schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf.

Kinderwagen angefahren: Autofahrer in Heiligenhaus flüchtet

Der unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten nachzukommen und entfernte sich von der Unfallstelle. Der Säugling wurde durch den Sturz leicht verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst der Stadt Heiligenhaus begutachtet, bedurfte allerdings keiner weiteren Behandlung.

Am Kinderwagen entstand leichter Sachschaden. Der schwarze Pkw müsste einen Schaden auf der linken Fahrzeugseite aufweisen. Laut Angaben der Polizei soll es sich bei dem Unfallverursacher um einen jungen Mann handeln, den die Polizei noch am Freitag weiter sucht. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein und bittet um Hinweise. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Heiligenhaus unter 02056 / 93126150 zu melden.

Erst kürzlich stoppte die Polizei Mettmann einen Opel-Fahrer, der mit 140 km/h deutlich zu schnell unterwegs war. Seine Ausrede: Der Akku des Navis sei bald leer. Ebenso skurril war der Einsatz in Langenfeld. Dort beobachtete ein Zeuge eine Frau, die Farbmäuse im Wald ausgesetzt hatte. (jaw/ots)

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