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Angst vor Fischsterben: Sauerstoff wird in die Möhnetalsperre gepumpt

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Die Staumauer der Möhnetalsperre.
Die Staumauer an der Möhnetalsperre. Um einem möglichen Fischsterben vorzubeugen, wird Sauerstoff in den See gepumpt (Symbolbild). © imageBROKER/Wilfried Wirth/Imago

In die Möhnetalsperre soll Sauerstoff gepumpt werden. Damit will der verantwortliche Ruhrverband einem möglichen Fischsterben vorbeugen.

Essen/Körbecke – Um einem möglichen Fischsterben vorzubeugen, pumpt der Ruhrverband von Mittwoch an Sauerstoff in die Tiefenschichten der Möhnetalsperre. Das kündigte der Verband an. Messungen hätten ergeben, dass sich der Sauerstoffgehalt in den tiefsten Schichten des Sees kritischen Werten für die Fische nähere.

Möhnetalsperre: Geringer Sauerstoffgehalt, trotzdem gute Wasserqualität

Bereits im vergangenen Jahr habe der Verband darauf erfolgreich mit Sauerstoffanreicherung reagiert. Geringe Sauerstoffgehalte sagten nichts über die Wasserqualität aus, die in der Möhnetalsperre ausgezeichnet sei, betonte der Wasserverband. Im Bereich der Sauerstoffanreicherungsanlage gilt ein Angelverbot. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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