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Betrunkener flieht nach Unfall und kracht in Polizeiauto

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Ein Einsatzfahrzeug der Polizei.
Bei seiner Unfallflucht krachte der Mann auch gegen einen Streifenwagen der Polizei (Symbolbild). © Fotostand / K. Schmitt / Imago

In Mönchengladbach-Rheydt versuchte an Heiligabend ein betrunkener Mann nach einem Unfall zu fliehen. Dabei krachte er auch gegen einen Streifenwagen der Polizei.

Mönchengladbach – Während viele Menschen in Mönchengladbach gerade ihre letzten Weihnachtseinkäufe erledigten, sorgte ein betrunkener 44-Jähriger an Heiligabend in Rheydt mit seinem Auto für Chaos. Erst baute er einen Unfall, fuhr danach einfach davon, krachte bei der Flucht in ein Polizeiauto, rannte zu Fuß weiter, wehrte sich auch noch bei der Festnahme und verbrachte Heiligabend daraufhin im Polizeigewahrsam. Jetzt gibt es gleich mehrere Anzeigen gegen den Mann.

Mönchengladbach: Betrunkener kracht bei Unfallflucht in Streifenwagen

Wie ein Polizeisprecher am Sonntag berichtet, habe der Mann gegen 14 Uhr auf einem Parkplatz an der Otto-Saffran-Straße in Mönchengladbach einen Unfall verursacht. „Er fuhr anschließend einfach davon, ohne dem Unfallgeschädigten seine Personalien mitzuteilen. Doch er kam nicht weit, denn ein Streifenwagen stellte sich ihm unweit des Unfallorts in den Weg“, so der Sprecher.

Zeugen hatten zuvor die Polizei informiert und Fabrikat sowie Kennzeichen mitgeteilt. Damit aber noch nicht genug: Der betrunkene 44-Jährige wollte sich von den Einsatzkräften nicht aufhalten lassen, versuchte um den Streifenwagen herumzufahren und stieß dabei gegen das Polizeiauto und eine Grundstücksmauer. „Er stieg aus, lief los und wurde nach kurzer Zeit an der Düsseldorfer Straße Ecke Schlossstraße von den Polizeibeamten eingeholt und gestellt“, berichtet der Polizeisprecher.

Mönchengladbach: Betrunkener Unfallfahrer bekommt drei Anzeigen

Als die Beamten den Mann festhielten, wehrte er sich dann noch tatkräftig, sodass er ins Polizeigewahrsam kam. Er musste eine Blutprobe abgeben und verbrachte Heiligabend bis zum nächsten Morgen bei der Polizei Mönchengladbach.

„Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Trunkenheit am Steuer, wegen unerlaubten Entfernens von einem Unfallort und wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte. Das Führen von Kraftfahrzeugen wurde ihm vorerst untersagt“, erklärt der Polizeisprecher. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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