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Mönchengladbach: 55-Jähriger betrieb Cannabisplantagen – sechseinhalb Jahre Haft

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Eine professionell betriebene Cannabis-Plantage.
Der 55-jährige Verurteilte betrieb mehrere Cannabisplantagen (Symbolbild). © Polizei Dortmund

Das Landgericht Mönchengladbach hat einen 55-jährigen Betreiber mehrerer hochprofessioneller Cannabisplantagen zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt.

Mönchengladbach – Als Betreiber mehrerer hochprofessioneller Cannabisplantagen hat das Landgericht Mönchengladbach einen 55-Jährigen zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mönchengladbacher hatte gestanden, gemeinsam mit einem bereits verurteilten Komplizen in Viersen, Tönisvorst, Schwalmtal und Mönchengladbach hunderte Pflanzen angebaut und kiloweise Marihuana im Wert von über 240.000 Euo geerntet und verkauft zu haben.

55-Jähriger zu sechseinhalb Jahren verurteilt – bei Durchsuchung Luxusautos und Motorräder sichergestellt

Seine Behauptung, er habe nur Beihilfe geleistet, glaubten ihm die Richter nicht und verurteilten den 55-Jährigen am Donnerstag als Mittäter. Sein Komplize aus Willich (57) war bereits Mitte August zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Bei Durchsuchungen wurden neben falschen Ausweisen auch 173.000 Euro Bargeld sowie Luxusautos und Motorräder sichergestellt. Der 57-Jährige war vor zwei Jahren mit seinem Maurerbetrieb pleite gegangen.

Die Drogenbauern waren im November 2020 aufgeflogen. Ihr Fehler: Der Willicher war zum Haftantritt nicht erschienen. Daraufhin waren sein Telefon und seine Frau überwacht worden. „Wir werden das heutige Urteil anfechten und in die Revision gehen“, erklärte Verteidiger Markus Kluck nach dem Schuldspruch. Erst Mitte August war in Dortmund eine Cannabisplantage mit über 200 Pflanzen entdeckt worden. (mo mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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