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Corona-Party in Mönchengladbach: Gastgeber (32) springt aus dem Fenster und verletzt sich dabei schwer

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Von: Nina Büchs

Ein Rettungswagen von vorne.
Krankenwagen im Einsatz (Symbolbild). © IMAGO / Political-Moments

In Mönchengladbach wollten Polizisten eine illegale Party auflösen. Der Gastgeber versuchte zu fliehen und sprang aus dem Fenster.

Mönchengladbach – Offenbar aus Angst vor der Polizei ist der Gastgeber einer illegalen Party in Mönchengladbach aus dem Fenster sechs Meter in die Tiefe gesprungen und hat sich schwer verletzt.

Corona-Party in Mönchengladbach: Mann springt aus dem Fenster – er hat sich beide Sprunggelenke gebrochen

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten sich Nachbarn über eine lautstarke Party in dem Mehrfamilienhaus beschwert. Als die Beamten am Sonntag gegen 00:35 Uhr eintrafen, flüchtete der Wohnungsinhaber und sprang aus dem Fenster. Dabei habe sich der 32-Jährige nach ersten Erkenntnissen beide Sprunggelenke gebrochen, teilte die Polizei weiter mit. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Gastgeber und seine drei Gäste müssen sich nun wegen Ruhestörung und Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung verantworten.

Coronavirus: Auch hier löste die Polizei illegale Partys auf

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen auf die Corona-Regeln pfeifen und trotzdem eine Party feiern. Zum Beispiel lösten Anfang April Kräfte des Ordnungsamts eine illegale Feier mit 40 Gästen in Köln-Ehrenfeld auf. Auch in Kalk feierten 18 Personen in einem leerstehendem Firmengebäude, dabei wurden auch Drogen sichergestellt. Eine besonders große Party mit 200 Teilnehmern wurde im März in einem Waldgebiet in Euskirchen veranstaltet. (nb mit dpa)

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