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Mönchengladbach: Feuerwehr rettet Baby aus verriegeltem Wagen – Mutter war „sichtlich aufgelöst“

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Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.

Die Feuerwehr musste anrücken, um das Baby zu befreien (Symbolbild). © Fotostand/Gelhot/IMAGO

In Mönchengladbach hat die Feuerwehr ein Baby aus einem Auto gerettet. Der Wagen hatte sich verriegelt, nachdem die Mutter ausgestiegen war. Die Schlüssel befanden sich im Auto.

Mönchengladbach – Die Feuerwehr in Mönchengladbach hat am Donnerstag ein drei Monate altes Baby aus einem Auto befreit. Die Mutter hatte den Notruf gewählt, weil sich der Wagen verriegelt hatte, nachdem sie ausgestiegen war. Ihre Tasche und beide Schlüssel befanden sich ebenfalls im Auto, wie die Feuerwehr mitteilte.

Mönchengladbach: Feuerwehr rettet Baby aus verriegeltem Auto – Mutter „sichtlich aufgelöst“

Nachbarn und Passanten hätten sich um die „sichtlich aufgelöste“ Mutter gekümmert, bis die Einsatzkräfte eintrafen. Diese entfernten vorsichtig ein Seitenfenster und öffneten die Tür. Das Baby wurde kurz von einem Notarzt der Feuerwehr untersucht und konnte schließlich wohlbehalten in die Obhut der Mutter übergeben werden.

Einsätze in NRW: Feuerwehr und Polizei retten Kinder in Not

Erst im letzten Monat geriet am Hauptbahnhof Gelsenkirchen ein Kleinkind in Not. Das Kind saß in einem Buggy, der plötzlich auf das Gleisbett rollte. Polizisten und Reisende hatten den Vorfall jedoch rechtzeitig bemerkt und konnten das Kind noch vor dem Einfahren eines Zuges retten. Die Polizei vermutet, dass der Großvater des Kindes die Feststellbremsen des Buggys nicht eingestellt hatte.

In Düsseldorf, Dortmund und Wuppertal musste die Feuerwehr zudem binnen fünf Wochen drei Kinder aus DHL-Packstationen befreien. Zum Glück blieben alle Kinder dabei unversehrt. Eine DHL-Unternehmenssprecherin sagte dazu: „„Unsere Packstationen entsprechen allen Vorgaben und Normen zur Sicherheit von Nutzern und Öffentlichkeit.“ Wenn ein Fach innerhalb von zwei Minuten nicht wieder geschlossen werde, lasse es sich auch nicht mehr schließen. Außerdem seien die großen Fächer oben angebracht, damit niemand so leicht hineinklettern kann. „Leider ist eine 100-prozentige Absicherung zum Schutz gegen missbräuchliche Nutzung nicht möglich.“ (nb mit dpa)

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