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Unbekannte sprengen Geldautomaten und rasen mit Autos davon

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Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines zivilen Einsatzfahrzeuges der Polizei zu sehen.

Die Polizei sucht nach mehreren Unbekannten, die in Hagen, Krefeld und Mönchengladbach Geldautomaten gesprengt haben. (Symbolbild). © Hendrik Schmidt/dpa

In Krefeld, Mönchengladbach und in Hagen ist es zu einer Sprengung eines Geldautomaten gekommen. In allen drei Fällen flüchteten die Täter anschließend im Auto vom Tatort.

Update vom 17. März, 12:50 Uhr: Auch in Krefeld attackierten Unbekannte einen Geldautomaten, wie nun bekannt wurde. Sie brachen das Gerät am späten Dienstagabend auf und flüchteten in einem dunklen Auto. Der Wagen mit Frankfurter Kennzeichen sei einer Streife mit hoher Geschwindigkeit entgegengekommen, erklärte die Polizei. Als die Beamten wendeten, sei das Fahrzeug nicht mehr in Sichtweite gewesen. Ob die Täter Beute machten, war zunächst unklar.

Mönchengladbach und Hagen: Unbekannte sprengen Geldautomaten und rasen mit Autos davon

Update vom 17. März, 11:11 Uhr: Kurz vor dem Vorfall in Mönchengladbach ist es bereits in Hagen zu einer äußerst ähnlichen Tat gekommen. In Hagen flüchteten ebenfalls in der Nacht zu Mittwoch zwei Täter laut Zeugenaussagen nach einer Automatensprengung vom Parkplatz eines Supermarktes. Eine dritte Person saß am Steuer eines Fluchtwagens. Auch bei dieser Tat konnte die Polizei zur erbeuteten Geldmenge keine Angaben machen. Die sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Laut Mitteilung wurde der Geldautomat und ein Gebäude durch die Sprengung stark beschädigt. Die Tat ereignete sich gegen 01:35 Uhr und somit noch vor dem Vorfall in Mönchengladbach. Ob es bei den Fällen eine Zusammenhang gibt ist zurzeit nicht bekannt. (os mit dpa)

Mönchengladbach: Unbekannte sprengen Geldautomat und rasen im Audi davon

Erstmeldung vom 17. März 2021

Mönchengladbach – Unbekannte haben in Mönchengladbach einen Geldautomaten gesprengt. Anschließend flüchteten sie in einem dunklen Audi Richtung Autobahn, wie die Polizei mitteilte. Laut Zeugenaussagen handelte es sich um drei oder vier Personen. Ob und wie viel Geld die Täter in der Nacht auf Mittwoch mitgenommen haben, war am Morgen noch unklar. Die Ermittlungen zur Tat dauern aktuell an.

Mönchengladbach: Polizei und Feuerwehr nach Sprengung im Einsatz

Gegen 3:40 Uhr kam es nach Angaben der Polizei in einer Filiale der Deutschen Bank im Stadtteil Wickrath zu der Sprengung. Neben diversen Polizeikräften war auch die Feuerwehr der Stadt Mönchengladbach im Einsatz. Die Feuerwehr teilte am Mittwochmorgen mit, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind.

Auch das Gebäude habe augenscheinlich „keine strukturellen Schäden“ erlitten. Als die Einsatzkräfte eintrafen, lagen Trümmerteile vor dem Gebäude, berichtete die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte haben am Tatort keine Gefahrstoffe gemessen. Nach Glut- und Brandnestern wurde mit einer Wärmebildkamera gesucht – mit negativem Ergebnis.

In Mönchengladbach war es Anfang Februar zu einem mittlerweile nicht mehr unüblichen Fall gekommen: An einer Bushaltestelle kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung mit einem Schwerverletzten. Der Grund: Ein Mann soll im Bus keine Maske getragen haben. (ots/dpa)

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