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Mädchen streichelt Hund – dann beißt er zu, weil Herrchen „Fass“ sagte

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Mit Rettungshunden wurde nach der vermissten 14-Jährigen aus Unterfranken gesucht.
Der Hundebesitzer hat seinen Hund auf die Jugendliche gehetzt. (Symbolbild) © Caroline Seidel/dpa

Ein Mann in Mönchengladbach hat seinem Hund befohlen eine Jugendliche zu beißen – trotz vorheriger Streichel-Erlaubnis. Der Hundeführer flüchtete.

Mönchengladbach – Menschengemachter Hundeangriff in Mönchengladbach*: Am Freitagabend (6. August) hat ein Unbekannter im Hauptbahnhof seinem Hund befohlen, eine 16-Jährige anzugreifen. Diese hatte diesen zuvor mit Erlaubnis des Mannes gestreichelt. Die Jugendliche musste anschließend ins Krankenhaus, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Mönchengladbach: 16-Jährige streichelt Hund „auf eigene Gefahr“

Das 16-jährige Opfer wartete gegen 21:45 Uhr gemeinsam mit einer Freundin auf Bahnsteig 3 des Hauptbahnhofs Mönchengladbach* auf ihren Zug. Ebenso am Warten war laut Polizei der Mann mit seinem Hund. Als die Jugendliche das Tier sah, fragte sie den Besitzer, ob sie den Hund streicheln dürfte. „Der Mann äußerte, dass sie dies auf eigene Gefahr machen könne“, erklärte die Polizei.

Doch als die 16-Jährige den Hund anfassen wollte, gab der Unbekannte schließlich den Befehl „Fass“. Woraufhin sein Hund die Jugendliche mehrmals biss. Anschließend flüchtete der Hundeführer mit seinem Haustier.

Mönchengladbach: Jugendliche wird mehrfach verletzt

Die Jugendliche musste wegen eines Bisses im Knie und im Oberschenkel mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei fahndete umgehende nach dem geflüchteten Täter, konnte ihn aber nicht finden. Nun Laufen weitere Ermittlungen wegen gefährliche Körperverletzung.

Im April hatten in Bielefeld zwei frei laufende Huskys für Ärger gesorgt*: Sie bissen drei Alpakas und deren Besitzerin. (os mit ots) *24RHEIN ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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