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Mönchengladbach: Blutüberströmter Mann auf Feldweg gefunden – Frau festgenommen

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Polizei
Die Polizei © Robert Michael/dpa

In Mönchengladbach ist ein blutüberströmter Mann gefunden worden. Eine Frau sitzt nun in Untersuchungshaft. Nach einem weiteren Beschuldigten wird noch gesucht.

Update vom 29. Juli, 17:08 Uhr: Knapp einen Monat, nachdem in Mönchengladbach ein blutüberströmter Mann auf einem Feldweg gefunden wurde, hat die Polizei nun zwei Tatverdächtige ermittelt. Wie die Polizei mitteilt, wurde nach dem versuchten Tötungsdelikt nun eine 46 Jahre alte Frau aus Mönchengladbach vorläufig festgenommen. Sie sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Nach einem ebenfalls dringend tatverdächtigen Mann im Alter von 32 Jahren wird laut der Polizei noch gesucht. Gegen ihn habe die Staatsanwaltschaft einen nationalen und europäischen Haftbefehl wegen versuchten Mordes beantragt.

Zum Motiv kann aus ermittlungstaktischen Gründen nur gesagt werden, dass dieses im „persönlichen, beziehungsbedingten Bereich“ liegen dürfte, doch auch finanzielle Motivationen könnten dahinter stecken, so die Polizei.

Mönchengladbach: Mann blutüberströmt auf Feldweg gefunden – Identität geklärt

Update vom 29. Juni, 10:50 Uhr: Nach dem Fund eines blutüberströmten Mannes, der auf einem Feldweg in Mönchengladbach gefunden wurde, gibt es nun neue Erkenntnisse. Wie die Polizei berichtet, konnte die Identität des Mannes, der vermutlich durch starke, stumpfe Gewalteinwirkung verletzt wurde, geklärt werden. Demnach handelt es sich um einen 39-jährigen Mann aus Neuss. „Sein Gesundheitszustand ist derzeit stabil, es besteht momentan keine akute Lebensgefahr“, so die Polizei.

Die Hintergründe der Geschehnisse seien derzeit jedoch noch unklar, heißt es weiter. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden und aus Gründen des Opferschutzes werden dazu aktuell keine Angaben gemacht, so Polizei und Staatsanwaltschaft.

Erstmeldung vom 28. Juni:

Mönchengladbach – War es ein Mordversuch? In Mönchengladbach wurde Sonntagnacht (27. Juni) ein schwerstverletzter Mann von Passanten auf einem Feldweg in Wickrath entdeckt. Womöglich gerade noch rechtzeitig, denn er soll blutüberströmt gewesen sein. Er wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht und schwebt in Lebensgefahr, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft.

Mönchengladbach: Blutüberströmter Mann kämpft ums Überleben – stumpfe Gewalt vermutet

Gegen 3:30 Uhr am Sonntag ging der Anruf der Zeugen bei der Mönchengladbacher Polizei ein. Die eilte anschließend sofort zum Fundort am Karl-Arnz-Weg und bestätigte die Aussagen über den verletzten Mann, der nicht ansprechbar war. Sofort wurden Rettungskräfte gerufen, die den Schwerverletzten nach der Erstbehandlung ins Krankenhaus brachten. Dort wird er zurzeit behandelt, die Überlebenschancen sind noch unklar.

Parallel zum Einsatz vor Ort starteten weitere Polizeikräfte eine Fahndung, die aber kein Ergebnis brachte. Aktuell geht man davon aus, dass der Mann durch „starke, stumpfe Gewalteinwirkung“ lebensgefährlich verletzt wurde. Im Zuge dessen wurde sofort eine Mordkommission gebildet, die nun in dem Fall ermittelt.

Mönchengladbacher in Lebensgefahr: Identität des Opfers noch unklar – Polizei sucht Zeugen

Um wen es sich bei dem Schwerverletzten handelt, ist bisher noch unklar. Laut Angaben der Polizei konnte seine Identität noch nicht geklärt werden. Weitere Informationen wollte man aufgrund der aktuell laufenden Ermittlungen noch nicht bekannt geben. Doch zurzeit werden dringend Zeugen gesucht. Personen, die eventuell etwas im Bereich um den Karl-Arnz-Weg gesehen haben, sollen sich unter der Nummer 02161-290 bei der Polizei melden.

Während der unbekannte Mann noch um sein Leben kämpft, kam für einen 40-jährigen Mönchengladbacher jede Hilfe zu spät: Die Polizei entdeckte Anfang April seine Leiche, fand damals aber schnell einen Mordverdächtigen. (os mit ots)

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