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Mönchengladbach: Messer-Attacke auf schlafende Frau – Ehemann steht vor Gericht

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Das Gebäude des Landgericht Mönchengladbach.
In Mönchengladbach beginnt der Prozess gegen einen Steuerberater. (Symbolbild) © Olaf Dšring/Imago

Ein Steuerberater soll in Grevenbroich nachts mit einem Messer über seine schlafende Frau hergefallen sein. Nun muss er wegen versuchten Mordes vor Gericht.

Mönchengladbach – Ein 61-jähriger Steuerberater muss sich in Mönchengladbach wegen versuchten Mordes an seiner Frau vor dem Landgericht verantworten. Der Prozess beginnt an diesem Montag, 5. Juli. Nur weil der 22-jährige Sohn eingriff und seiner Mutter beistand, soll die Frau den Messerangriff in Grevenbroich überlebt haben, wie es in der Anklage heißt.

Mönchengladbach: Messer-Attacke auf schlafende Frau – Ehemann steht vor Gericht

Demzufolge hatte der 61-Jährige im vergangenen Januar gegen 4:00 Uhr morgens mit einem Messer auf seine schlafende Ehefrau eingestochen und diese schwer verletzt. Zudem soll er versucht haben, die 58-Jährige mit einem Pullover zu erdrosseln und mit einer Decke zu ersticken. Als Mordmotiv wird vermutet, dass der Steuerberater das gemeinsame Haus für sich allein haben wollte. Am Abend vor der Messerattacke hatte sich das Ehepaar laut Anklage schon heftig gestritten.

Dabei soll der angeklagte Steuerberater die Frau getreten und sie mit einer Bratpfanne attackiert haben. Die Polizei erteilt ihm daraufhin Hausverbot. Stunden später soll der Mann zurückgekehrt sein. Für den Prozess sind bis Ende Juli noch sechs weitere Verhandlungstage angesetzt. In Wuppertal geht heute der Prozess um den Solinger Kindermord weiter. Der Vater der Angeklagten ist als Zeuge geladen, ob er jedoch auftaucht, ist fraglich. (dpa/lnw)

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